Stolberg/Aachen - „Crack Field Stompers”: Mit Profis und vor großem Publikum

„Crack Field Stompers”: Mit Profis und vor großem Publikum

Von: Dirk Müller
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Einem ganz besonderen Auftritt blicken die Musiker der „Crack Field Stompers” entgegen. Am Samstag spielen sie gemeinsam mit der Big Band des Landespolizeiorchesters in Aachen. Foto: D. Müller

Stolberg/Aachen. Wenn am Samstag die Stadt Aachen Ausrichter des dritten Tages der Polizei sein wird, erwartet die Besucher der vielen Veranstaltungen in der Innenstadt eine bunte Mischung aus Information und Unterhaltung. Die Polizei Nordrhein-Westfalens wird sich ebenso wie die benachbarten Polizeibehörden aus Belgien und den Niederlanden mit diversen Vorführungen und auch musikalischen Einlagen präsentieren.

Einen klangvollen Beitrag zu dem reichhaltigen Programm des Polizeitages 2010 wird die Big Band des Ritzefeld-Gymnasiums leisten. Die „Crack Field Stompers” (CFS) werden ab 14.35 Uhr auf dem Aachener Markt unter anderem Benny Goodmans „Sing sing sing” und „Tequila” von „The Champs” in klassischer Big Band-Besetzung zu Gehör bringen.

Das Highlight für das Publikum und die jungen Musiker aber wird sein, wenn die „Stompers” die Hits „Valerie” von Amy Winehouse und „Haus am See” von Peter Fox intonieren. Denn bei diesen beiden Stücken werden die 11 bis 18 Jahre alten Nachwuchsmusiker unterstützt von der Big Band des Landespolizeiorchesters (LPO) NRW.

Christoph Hobinka ist begeistert von der Kooperation, die Willi Wirtz von der Polizei Aachen initiiert hat: „Musiker des Landespolizeiorchesters sind zu uns ins Ritzefeld-Gymnasium gekommen und haben in Saxophon-, Trompete-, Posaunen und Rhythmusworkshops mit den Schülern geprobt.” Der musikalische Leiter der „Crack Field Stompers” sieht dem Großereignis freudig entgegen. „Das ist natürlich eine tolle Sache, da wir einerseits vor richtig großem Publikum und andererseits mit absoluten Profis spielen werden.”

Der gute Ruf der 1982 gegründeten Ritzefeld-Big Band hat sich mittlerweile weit über die Grenzen der Kupferstadt hinaus verbreitet. So ist vor vielen Zuhörern „open air” zu musizieren für die CFS nichts neues, denn vor zwei Wochen ist quasi die Generalprobe im Rahmen des „September Specials” auf dem Markt in Aachen bereits gelungen. Mit Profis bekannter Big Bands haben die Nachwuchsmusiker ebenfalls bereits ihre Erfahrungen gesammelt, als sie mit der Big Band des WDR gemeinsam spielten.

Auch wenn bei den bis zu 35 Mitgliedern der CFS die Musik im Vordergrund steht, verweist Hobinka auch auf die pädagogischen Nebeneffekte: „Musikalisch aktive Schüler trainieren beim Üben mit den Instrumenten gleichsam ihre geistigen Fähigkeiten und lernen meist leichter.” Die Kompaktheit des Sounds einer Big Band erreiche man, indem die Mitglieder zu einem Ensemble zusammenwachsen. Dabei würden kommunikative Fähigkeiten geschult und soziale Kompetenzen gefördert.

In diesem Sinne werden die „Crack Field Stompers” im nächsten Jahr auch ein Proben-Wochenende miteinander verbringen, bei dem sie musizieren, kochen und die Freizeit gemeinsam gestalten. Außerdem ist eine Fahrt nach Faches-Thumesnil geplant.
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