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Chöre läuten den Advent ein

Von: hje
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Stolberg. Stimmungsvolle Einleitung der Vorweihnachtszeit in der voll besetzten Finkenbergkirche: Dort begrüßte Dr. Stefan Schmitz, Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Stolberg-Valognes, am Samstag den gemischten Chor Picauville/Valognes und die zahlreichen Gäste aus der Normandie und aus Stolberg.

 Die Evangelische Kantorei mit Chorleiter Gunther Antensteiner eröffnete in kleiner Besetzung die vorweihnachtliche Feier mit Ga­briel Faurés vierstimmigem Satz „Cantique de Jean Racine“.

Die Gäste des 22-köpfigen Kirchenchores aus Picauville unter Leitung von Madame Maitre, meist einstimmig singend, brachten den „Psaume de la Création“ (Schöpfungs-Psalm) von Patrick Richard zu Gehör, gefolgt von „Aujourd‘hui le Roi des Cieux, Noel“, „Brillante Etoile en notre Nuit“ (Leuchtender Stern in unserer Nacht) von Rozier/Nikolai aus dem 16. Jahrhundert, Geoffrays „Aujourd‘hui dans notre monde“ (Heute in unserer Welt) und „Les Anges dans nos campagnes“ (Die Engel in unserer Gegend).

Als Höhepunkt der Feier folgte Charles Marie Widors „Toccata“ aus der 5. Orgelsinfonie in f-Moll, op. 42, Nr. 1 – ein höchst anspruchsvolles Werk des französischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert, virtuos auf der Orgel gespielt von Gunther Anten­steiner.

Den zweiten Teil eröffneten die Gäste aus der Normandie mit dem Lied „Nuit de Lumière“ (Nacht des Lichtes) von L. Aragon / B. Geoffroy, gefolgt von J. M. Vincents‘ „Dansons notre Joie“ (Lasset uns unsere Freude tanzen), Servels „Voici la paix sur nous“ (Hier ist der Friede über uns) und dem bekannten „Peuple fidèle“ (Treues Volk).

Die Herzen erreicht

Mit der Kantorei erklang dann Duchesnaus „La voici, la Nuit de Dieu“ (Hier ist die Nacht Gottes), die Gäste sangen „Les Choeurs angéliques“ (Die Engelsherzen), ehe zum Abschluss die Kantorei das vierstimmige „Notre Père“ (Vater unser) von Maurice Duruflé vortrug.

Der Gästechor ist der Kirchenchor der kleinen Ortschaft Picauville, etwa 18 Kilometer südlich von Valognes gelegen. Die ländliche Umgebung und das raue Klima der Normandie fördern mehr die herzliche Hingabe zur Musik und den warmherzigen Gesang. Dies gelang dem Gästechor unter Leitung von Madame Maitre eindrucksvoll. Die Herzen der Besucher in der vollen Finkenbergkirche hatte der Chor erreicht. Zwei Paare zeigten dabei die für die Gegend um Valognes typische Landestracht.

Trotz der Mini-Besetzung der Kantorei überzeugten die neun Sängerinnen und drei Sänger unter Leitung von Gunther Anten­steiner mit exakter Intonation und sauberem Klang.

Dr. Stefan Schmitz bedankte sich bei Gästen und Kantorei und überreichte den Chorleitern jeweils einen Schirm mit der symbolischen Abbildung der Pont de Valognes in der Burgstraße, auf der sich zwei Personen die Hand geben. Er wünsche sich, dass ein großer Stolberger Chor einmal die gut 700 Kilometer nach Valognes fahren und dort ein Konzert geben solle, um die Städtefreundschaft zu vertiefen und den Menschen dort einen Einblick in hiesigen Chorgesang zu geben. Die Gäste verabschiedete er zu einem Abend voller Frohsinn zu Beginn der Karnevalssession. Sicherlich werden die Besucher aus der Normandie mit einer Fülle guter Eindrücke die Rückreise antreten und noch lange an Stolberg denken.

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