CDU: Zimmermann fordert Kirch zum Handeln in der Atsch auf

Von: gro
Letzte Aktualisierung:
zimbo-bild
Mahnt mehr Engagement der CDU in der Atsch an: Horst Zimmermann. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. In einem Atemzug mit Norbert Gönnewicht will er nicht genannt werden.

Und dennoch ist Horst Zimmermann binnen kurzer Zeit das zweite langjährige CDU-Mitglied, das den Weg in die Öffentlichkeit wählt, um mit seiner Partei zu kommunizieren.

Der Grund: Der scheidende Ratsherr sorgt sich um die Zukunft der beiden Wahlbezirke in der Atsch.

„Ich erwarte vom Bürgermeisterkandidaten der CDU, Paul Kirch, einen verstärkten Einsatz für die Belange der Atscher Bürger”, erklärte Zimmermann am Montag.

„Gerade von ihm, der ein geborener Atscher ist, erwarten die Menschen viel.” Ob das bisherige Auftreten des Parteikollegen in seinen Augen unzureichend sei, ließ Zimmermann offen, betonte aber zugleich, dass er sich „nicht gegen Kirch, sondern für die Belange der Atscher” ausspreche.

Vor allem die flankierenden Verkehrssicherungsmaßnahmen auf der viel befahrenen Sebastianusstraße und die Reparaturarbeiten auf der Würselener Straße müssten endlich umgesetzt werden.

„Das brennt den Anwohnern auf den Nägeln”, ist der 60-Jährige, der nicht mehr für den Rat kandidieren wird, überzeugt.

Die Aufforderung an die eigenen Weggefährten verbindet er mit einem ungewöhnlichen Kompliment für den politischen Gegner - im konkreten Fall Hildegard Nießen und Dieter Wolf.

„Der Mitbewerber ist hervorragend aufgestellt und drückt die CDU an die Wand.” Wenig Verständnis hat Horst Zimmermann angesichts der getrübten Aussichten auf ein Direktmandat für die Listenpositionierung der CDU-Bewerber.

„Auf den fast aussichtslosen Listenplätzen 14 und 22 werden Reiner Bonnie und Andrea Ohlig kaum Chancen haben, in den neuen Stadtrat einzuziehen.”

Der Ortsteil Atsch drohe somit „zum Diasporagebiet der CDU im neu gebildeten Stadtverband Stolberg” zu werden. Und alleine die massive Präsenz von Paul Kirch könne dies zumindest teilweise kompensieren.

Die Frage, warum er nicht das direkte Gespräch mit den Führungskräften der CDU sucht und stattdessen einen nicht alltäglichen öffentlichen Appell anstimme, beantwortete Zimmermann kurz und klar: „Ich war noch nie alltäglich. Und das werde ich auch in Zukunft nicht sein.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert