Stolberg - CDU startet mit Optimismus ins „Superwahljahr”

CDU startet mit Optimismus ins „Superwahljahr”

Von: gro/jül
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Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der CDU Stolberg wurden Theodor Breuer (l.), Aneliese Frick, Rolf Kaul (4.v.l./je 40 Jahre) sowie Franz-Josef Bayer (4.v.r./25 Jahre) und Hubert Wynands (3.v.r./50 Jahre) vom Stadtverbandsvorsitzenden Tim Grüttemeier (2.v.r.) ausgezeichnet. Erste Gratulanten waren Bürgermeisterkandidat Paul M. Kirch (r.) und der Landtagsabgeordnete Axel Wirtz (2.v.l.). Foto: M. Grobusch

Stolberg. Sie lassen den Blick derzeit gerne über den Tellerrand schweifen. Schließlich sind die Führungskräfte der Stolberger CDU davon überzeugt, dass es „ein gutes Jahr, dass es unser Jahr wird”, wie es Paul M. Kirch bei der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes im Rolandshaus beschrieb.

Der Bürgermeister sieht sich im „Superwahljahr 2009” in guter Gesellschaft von kompetenten Mitstreitern und schöpft aus diesem Umstand sehr viel Optimismus: Helmut Brandt als Bundestagsabgeordneter, Sabine Verheyen als Kandidatin für die Europawahlen und Helmut Etschenberg als potenzieller Städteregionsrat seien Garanten dafür, dass die CDU auf allen (Wahl-)Ebenen triumphieren werde.

„Wir sind hervorragend aufgestellt”, resümierte Kirch, der am Ende seiner Rede zumindest für kurze Zeit seine Zurückhaltung ablehnte und der politischen Konkurrenz einen Seitenhieb versetzte: „Wo ist sie denn, die Zuversicht der so genannten Gestaltungsmehrheit? Unsere Gegner werden nervös, weil sie wissen, dass sie mit ihrer Bilanz nicht überzeugen können.”

Der bei nur einer Gegenstimme wiedergewählte Parteivorsitzende Tim Grüttemeier ging sogar noch weiter. „Die Stolberger SPD ist kraft- und orientierungslos und hat das Vertrauen der Menschen verloren.” Mehrfach machte Grüttemeier bei seinen Ausführungen einen Abstecher nach Hessen, wo morgen vorgezogene Neuwahlen stattfinden werden.

„Dieses Beispiel zeigt, dass die SPD nicht in die Verantwortung gelassen werden darf”, stellte der Vorsitzenden mit Blick auf den gescheiterten Versuch zur Bildung einer Minderheitsregierung und die Annäherung von Sozialdemokraten und Linken fest. Ähnliche Tendenzen will Grüttemeier in Stolberg ausgemacht haben. „Das gesamte linke Lager will Ferdi Gatzweiler unterstützen. Anders ist nicht zu erklären, dass weder Grüne noch Linkspartei einen Bürgermeisterkandidat stellen wollen.”

Dem konnte Axel Wirtz nur beipflichten. „Weder Ferdi Gatzweiler noch Dieter Wolf und Hildegard Nießen würden am Wahlabend auch nur eine Sekunde zögern, ein Bündnis mit der Nachfolgepartei der Kommunisten zu schließen”, sagte Wirtz unter großem Applaus. Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende will dem eine ganzheitliche Politik entgegensetzen - mit Christdemokraten in den führenden Positionen und Mehrheiten in der Städteregion. „Die Chancen stehen gut”, stellte Wirtz fest.

Die Ergebnisse der Wahlen im Überblick

Der Vorstand des Stadtverbandes: Vorsitzender Tim Grüttemeier (86 Ja / 1 Nein / 0 Enthaltungen); Stellvertreter Paul M. Kirch (87) und Siegfried Pietz (68); Geschäftsführer Jochen Edmonds (86/1 / 2); Kassierer Walter Wahlen (77/7/2); Schriftführerin Ruth Gerres (75/6/2); Beauftragte für Mitgliederinformation und Öffentlichkeitsarbeit Ben Grendel (78), Axel Wirtz(74) und Albert Blau (73); Beauftragter für Bildungsarbeit und Organisationsaufgaben Kunibert Matheis (75/6/1); Beauftragter für Internet und Neue Medien Sebastian Wosch (76/9/1); Beauftragte für Mitgliederwerbung Waltraud Strang (78/4/3); stellv. Geschäftsführer Martin Hennig (81) und Klaus Berghausen (75); stellv. Kassierer Markus von der Stein (83/0/1). Zu Kassenprüfern bestimmt wurden Willi Engels und Hans-Josef Siebertz.

Delegierte für den Kreisparteitag sind: Tim Grüttemeier (72), Jochen Emonds (71), Paul M. Kirch (71), Axel Wirtz (61). Willi Engels (59), Hans-Josef Siebertz (48), Kunibert Matheis (45), Ruth Gerres (43), Martin Hennig (42), Ben Grendel (40), Karina Wahlen (38), Walter Wahlen (37), Daniel Kirch (35), Markus von der Stein (35), Sebastian Wosch (34), Siegfried Pietz (33), Klaus Dieter Wolf (30).
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