CDU-Fraktion weist Kritik an Notinseln zurück

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Stolberg. Die CDU-Fraktion hat die Kritik der Stadtverwaltung an dem von der CDU favorisierten Konzept von Notinseln für Kinder mit deutlichen Worten zurückgewiesen.

„Die Stellungnahme ist geradezu lächerlich”, erklärte der Fraktionsvorsitzende Tim Grüttemeier.

„Das Jugendamt führt zwar angeblich fachliche und rechtliche Gründe gegen die Kindernotinseln ins Feld, konkret benennen kann es allerdings keinen einzigen. Das verwundert nicht, immerhin gibt es mittlerweile rund 60 Städte in ganz Deutschland, die mit dem Notinsel-Projekt gute Erfahrungen gemacht haben.”

Bei den so genannten Notinseln handelt es sich um Geschäfte, die sich bereit erklären, Kindern in Gefahren- und Notsituationen als Zufluchtsorte zu dienen, in denen sie Hilfe bekommen.

„Besonders unpassend sind die Argumente, dass die Geschäfte außerhalb der Geschäftszeiten keine Hilfe bieten können. Das Jugendamt ist schließlich auch nicht 24 Stunden am Tag geöffnet, und wahrscheinlich hat jedes Stolberger Geschäft länger geöffnet als das Jugendamt Bürozeiten hat”, erklärt Grüttemeier.

Unterstützung bekommt Grüttemeier vom Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Jugend, Schule und Soziales der CDU Stolberg, Jochen Emonds: „Es ist doch völlig unstreitig, dass man sich niemals zu sehr für das Kindeswohl einsetzen kann.

Unser Vorstoß zur Einführung von Notinseln leistet einen wesentlichen und noch dazu kostengünstigen Beitrag, indem Kindern in konkreten Gefahrensituationen eine sichere Anlaufstelle geboten wird.”
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