Bushaltestelle Atsch Kirche bleibt

Von: nap
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Stolberg. Neue Töne in der Planung für die Radverkehrsanlage sowie die verkehrssichernden Maßnahmen auf der Sebastianusstraße (L236) gab es im Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt zu hören. Oder besser gesagt: alte Töne.

Denn auch der bereits zweite Beschlussvorschlag zur Verlegung der Haltestelle Atsch Kirche wurde abgelehnt, so dass man quasi wieder am Anfang der Geschichte steht.

Neuer Beschlussvorschlag

Hieß es nämlich im Dezember vergangenen Jahres noch, abweichend von der vorgestellten Planung die Bushaltestelle Atsch Kirche (in Fahrtrichtung Dreieck) nicht hinter die Einmündung der Pastor-Keller-Straße zu verlegen, sondern an ihrer bisherigen Stelle zu belassen, kam jetzt ein neuer Beschlussvorschlag auf den Tisch. In diesem hieß es, die Haltestelle von ihrem jetzigen Standort in genau die entgegengesetzte Richtung, um circa 20 Meter bis vor das Haus Nummer 37, zu verlegen.

Aktuell befindet sich die Haltestelle im vorderen Abschnitt des Parkstreifens vor dem Kindergarten. Noch im November vergangenen Jahres sammelte der CDU-Ortsverband von Atscher Bewohnern Anregungen und Verbesserungsvorschläge zum Sachverhalt. Diese sprachen sich schon damals für den Erhalt der Bushaltestelle vor der Kirche aus.

Zwar stand zu dieser Zeit noch die Verlegung Richtung Atsch Dreieck auf dem Plan, den man unter anderem ob des starken Gefälles als ungünstig empfand. Aber auch die Feuerwehrzufahrt zum Jugendheim sei in der Planung nicht berücksichtigt. Thematisiert wurde damals auch, dass Atsch Dreieck in der jetzigen Form das durch den künftigen Autobahnanschluss zu erwartende Verkehrsaufkommen nicht bewältigen könne und daher mit Rückstaus zu rechnen sei.

Und was Anwohner damals für die eine Richtung wünschten, bewog den Ausschuss jetzt (wenn auch aus anderen Gründen), die Verlegung um 20 Meter gen Haus Nummer 37 abzulehnen.

Zu gefährlich erschien den Anwesenden beispielsweise, dass sich die geplante Kombination von Rad- und Fußgängerweg im Falle einer Verlegung der Haltestelle unmittelbar vor dem Bushalteplatz geteilt hätte. Zum einen wären in diesem Fall Radfahrer gezwungen worden, direkt hinter dem Haltestellenplatz auf die Fahrbahn zu wechseln. Zum anderen hätten Busfahrer querende Kinder beim Fußgängerüberweg schlecht erkennen können.

In dieser Einschätzung waren sich die Abstimmenden einig mit der Beurteilung der Aseag, die eine Führung des Bordsteinweges in die Fahrbahn unmittelbar vor dem Haltestellenbereich als zu gefährlich erachtete. Ihre Begründung: Beim Anfahren rechne der Busfahrer nicht mit einem in die Fahrbahn hineinfahrenden Fahrradfahrer.

Bequemer Ein- und Ausstieg

Das Ende vom Lied: Die Haltestelle Atsch Kirche bleibt nach einstimmigen Beschluss wo sie ist, wird aber im Zuge der Neuerung beispielsweise durch ein Hochbord optimiert. Ein Hochbord erleichtere den bequemen Ein- und Ausstieg der Fahrgäste, bei einer Höhe von durchschnittlich 18 Zentimetern. Mittels eines solchen Bords erhöht sich der Fußweg an einer Haltestelle leicht und senkt sich dann wieder ab. Und da die Haltestelle jetzt nicht verlegt wird, hat sich wohl auch die Gefahrenzone Teilung Rad-/Fußgängerweg erübrigt.
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