Bürgermeister sagt Dank: Ohne Ehrenamtler geht nichts mehr

Von: hal
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Aufgrund des besonderen Engagements hervorgehoben (v.l.): Paul Schäfermeier, Seniorenbeauftragter, Bernhard Horres, Anita Nießen, Wilfried Holten, Professor Roland Fuchs und Hans-Josef Wellmann. Foto: G. Halili

Stolberg. Schon im Eingang des Ökumenischen Gemeindezen­trums an der Frankentalstraße wurden die geladenen Gäste zum Tag des Ehrenamtes musikalisch und eindrucksvoll mit „Pauken und Trompeten“ empfangen.

Jugendbereichsleiter Willy Seyffarth, der Ehrenvorsitzende des Seniorenbeirats, Hans-Josef Wellmann, und Paul Schäfermeier, Seniorenbeauftragter, ehrten die ehrenamtlich Aktiven der Stadt Stolberg für ihr großes Engagement.

Der Tag des Ehrenamtes hatte es in sich. So war der Saal des Gemeindehauses mit 180 Plätzen restlos belegt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Verwaltung, dem Senioreninfocenter/Seniorenbeirat der Stadt.

Musik und Witz

Ein passendes Rahmenprogramm wurde für diesen Abend geboten. Nachdem die „Renew Brassband –Eschweiler Jazz @ Street Academy“ mit bekannten Liedern wie „Down by the Riverside“ oder „Boogie-Woogie“ einen imposanten Musikbeitrag geleistet hatte, widmete man sich ganz dem Ehrenamt, und Bürgermeister Ferdi Gatzweiler erläuterte Sinn und Zweck dieses Amtes. Im Anschluss gab es ein großes, warmes Buffet und mit „Labbes on Drickes“ von den „Roten Funken“ aus Eschweiler wurde gewitzelt und das Programm abgerundet.

Ehrenamt soll mit der Einführung einer Ehrenamtskarte gewürdigt werden und erfahre somit große Zustimmung. Durch die ehrenamtlich Aktiven werden heute gesellschaftlich alle Facetten breitflächig abgedeckt. „Das ist es, wodurch sich eine Gesellschaft auszeichnet“, sagt Bürgermeister Ferdi Gatzweiler.

Mit circa 140 Vereinen und mit ihren Engagierten wird rund um Stolberg eine enorme Arbeit geleistet. Menschen schließen sich zumeist in Vereinen zusammen, organisieren sich und leisten für das Gemeinwohl Großes. Beispielsweise in der Jugendarbeit, im Fußball, im Karneval oder im sozialen und kulturellen Bereich.

Anscheinend geht ohne ehrenamtliches Engagement nichts mehr. Dabei gehe es aber nicht darum, Geld zu sparen, sondern vielmehr um die persönliche Anerkennung für die vielfach geleistete Arbeit. Die Ehrenamtlichen sollen sich zu erkennen geben und dabei Anerkennung erfahren, auf die man stolz sein könne.

Die Ehrenamtskarte hat ihre Gültigkeit in ganz NRW. Sie hat einen praktischen Nutzen. Viele private und öffentliche Einrichtungen, die sich an diesem Projekt beteiligen, gewähren besondere Vergünstigungen. Von der Größenordnung sei Stolberg hier besser aufgestellt als andere Kommunen: Es konnten bereits 17 Partner für Vergünstigungen gefunden werden.

Die Geehrten

Jetzt wurden aufgrund ihrer kontinuierlich, langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit geehrt: Anita Nießen, seit Jahrzehnten im Damenfußball und Karneval in Werth aktiv, Bernhard Horres, selbst an Kehlkopfkrebs erkrankt, nunmehr im Vorstand Kehlkopferkrankter und weit über Stolberg hinaus ehrenamtlich tätig, Wilfried Holten, seit 40 Jahren in der Jugendarbeit tätig, mit großem Engagement im Jungen- und Mädchenfußball, Professor Dr. Roland Fuchs, Engagement für das Stolberger Heimat- und Handwerksmuseum, und Hans-Josef Wellmann, bereits während seiner langjährigen Tätigkeit bei der AWO ein Bürger mit viel Engagement; in Karneval, AWO (Mittagessen für Kinder), Seniorenbeirat und als Initiator des Senioreninfocenters.

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