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Breinigerin Monika Hoesch gibt ersten eigenen Gedichtband heraus

Von: Dirk Müller
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Das eigene Gemälde im Wohnzimmer ist zugleich Titelbild des Gedichtbands: Petra Hoesch mit ihrem Werk. Foto: Dirk Müller

Stolberg-Breinig. „Ich fühlte mich einfach nicht mehr wohl in meiner Haut”, beschreibt Monika Hoesch ihren Gemütszustand vor etwa eineinhalb Jahren, als sie an einem Wendepunkt angelangt war und beschloss, sich und ihr Leben zu verändern.

Und genau das tat die 46-Jährige dann auch, sowohl äußerlich als auch innerlich. Sie veränderte ihr Erscheinungsbild massiv, indem sie 28 Kilogramm Gewicht abspeckte, und änderte ihre Lebenseinstellung nach dem Motto: „Man muss nach dem Leben greifen, um es zu fühlen.” Hoesch lebte fortan bewusster, aktiver und intensiver - und sie begann, ihre Gefühle und Gedanken in Form von Gedichten festzuhalten.

Ihre Lyrik veröffentlichte sie zunächst erfolgreich in einem Internet-Forum, und vergangenes Jahr ist mit „Hoe(s)chstpersönlich ...mit sanftem Strich” der erste Gedichtband der Breinigerin erschienen. „Ich habe dank meiner neuen Lebenseinstellung zu mir selbst gefunden und fühlte mich zum Schreiben inspiriert. Es floss einfach so aus mir heraus - und ich habe es fließen lassen”, erklärt die gelernte Bürokauffrau.

Unterstützung durch die Familie

Unterstützung genießt sie von ihrer Familie, Ehemann Horst und dem 17-jährigen Sohn Sascha. Monika Hoesch charakterisiert sich selbst als introvertiert und einfühlsam sowie als gute Beobachterin und Zuhörerin.

Sie sammelt Eindrücke und Empfindungen, um diese zu Lyrik zu verarbeiten: „Damit mir nichts verlorengeht, habe ich immer ein Diktiergerät dabei. So kann ich spontan Situationen und Gefühle festhalten und später in Gedichtform bringen. Auch wenn ich mit unserem Hund spazieren gehe, kommen mir oft Ideen, die ich dann mit dem Gerät aufzeichne.”

Hoeschs Buch beinhaltet Gedichte und Kurzgeschichten, getragen von Liebe, Leidenschaft und Entbehrung. „Es sind sinnlich-zärtliche Gedanken mit viel Feingefühl, die aus dem Herzen kommen”, erklärt sie ihre Texte, die teilweise auch von dezenter Erotik gekennzeichnet sind - aber eben nur „mit sanftem Strich”.

Wie aus der Hobby-Dichterin eine veröffentlichte Autorin wurde, sei eigentlich ganz einfach gewesen: „In dem Internet-Forum http://www.e-stories.de habe ich die ersten Gedichte veröffentlicht und Erfahrung mit Kommentaren und Kritik gesammelt. Als ich genug Material hatte, habe ich eine CD mit meinen Texten in druckfähiger Form an verschiedene Verlage geschickt. Der Engelsdorfer Verlag hat dann Interesse gezeigt und das Buch herausgebracht.”

Ihre künstlerische Ader hatte Hoesch schon früh entdeckt. Seit elf Jahren betreibt sie Malerei - zwar als Hobby, aber als ein ernsthaftes. Sie absolvierte Kurse und Seminare und besucht regelmäßig Ausstellungen und Museen, um Inspirationen zu erhalten.

Ihre Liebe zur Malerei findet sich nicht nur im Haus der Familie Hoesch wieder, das mit den vielen Bildern wie eine Dauer-Ausstellung wirkt. Auch ihr Gedichtband enthält einige Tusche-Zeichnungen aus eigener Feder, und die Titelseite des Buchs ziert eine von ihr gemalte Frauen-Silhouette, die als Original im Wohnzimmer der Hoeschs hängt.
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