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Brand in Mehrfamilienhaus in der Kogelshäuserstraße

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:
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Während die Feuerwehr mit der Drehleiter eine Frau aus dem dritten Stock evakuiert, qualmts aus dem Keller gewaltig. Foto: J. Lange

Stolberg. Ob es nur ein Zufall ist oder ob die beiden Einsätze eine Verbindung haben, bleibt am Abend noch völlig offen: Aber auch in dem zweiten Fall schließen die Ermittler erst einmal eine Brandstiftung nicht aus, als die Feuerwehr gegen 18 Uhr den zweiten Kellerbrand innerhalb von drei Tagen löschen muss.

Bereits am Samstag brannte es im Keller eines Mehrfamilienhauses in Münsterbusch. Am Dienstag bricht nach ersten Erkenntnissen das Feuer in dem Kellerraum direkt unter der Garage des Eckhauses Kogelshäuserstraße Nr. 1 mit insgesamt zehn Wohneinheiten aus.

Als die Feuerwehr eintrifft, steht der Raum bereits in hellen Flammen. Dichter Qualm dringt bei den Löscharbeiten aus den Kellerschächten und aufgrund einer Verbindungstüre im Kellergeschoss auch in das benachbarte Sechs-Familienhaus.

Auf seinem Heimweg entdeckt ein Beamter der Stadtverwaltung den Qualm. Das Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert die Kameraden auf der Wache und Bewohner der beiden Häuser. Dennoch muss die Wehr eine Frau mit der Drehleiter aus dem dritten Stock sowie fünf Erwachsene und drei Kinder aus dem Nachbarhaus durch das Treppenhaus evakuieren.

Sie kommen alle mit dem Schrecken davon. Notärzte und Sanitäter der beiden Rettungswagen müssen nicht eingreifen. Während der Löscharbeiten sperrt die Polizei die Birkengangstraße in dem Abschnitt für den Verkehr.

Unter schwerem Atemschutz gehen die insgesamt rund 40 Einsatzkräfte der Hauptwache und der Löschzüge Atsch, Büsbach, Donnerberg, Mitte und Münsterbusch vor, bahnen sich den Weg mit der Axt zum Brandherd, der aber schnell gelöscht wird. Unrat und abgestellte Sachen sind der Raub der Flammen.

Allerdings müssen die Gebäude noch geraume Zeit gelüftet werden, damit der Rauch abziehen kann. Noch am Abend untersucht der Energieversorger EWV den Zustand des Strom- und Gasanschlusses. Ein Elektriker soll erforderliche Reparaturen vornehmen, damit die Mieter weiter ihre Wohnungen nutzen können.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20 000 Euro. Die Beamten versiegeln am Abend den Brandort, damit Experten ihn heute näher unter die Lupe nehmen können auf der Suche nach der Ursache des Brandes und weiterer Indizien.
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