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Börse zeigt Jobs mit Zukunft

Von: Dirk Müller
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Die Polizei bietet landesweit 1100 junge Leute aus: Robert Grabo (rechts), Einstellungsberater der Polizei, im Gespräch mit interessierten Schülern. Foto: D. Müller

Stolberg. „Es lernt sich leichter, wenn man weiß, wofür man lernt”, stellte Stefanie Luczak, Leiterin des Goethe-Gymnasiums zu Beginn der Veranstaltung fest. Im Rahmen der Berufswahlorientierung fand jetzt die vierte Berufsinfobörse der Schule statt, und die Fülle und Vielfalt der Informationsmöglichkeiten war größer denn je.

An 50 verschiedenen Infoständen konnten die Schüler über Berufsbilder und -Anforderungen, Ausbildung sowie Aufstiegschancen, Verdienstmöglichkeiten und vieles mehr mit Fachleuten ins Gespräch kommen. „Wir wollen den Schülern in ihrem gewohnten Terrain und lockerer Atmosphäre Informationen zu diversen Berufen anbieten und auch neue Ideen zur Berufswahl mit auf den Weg geben”, erklärte Alexander Heimes, Koordinator für Studien- und Berufswahl am Goethe-Gymnasium.

Auf der Berufsinfobörse waren Studienberater der RWTH und FH Aachen, Berufsberater der Agentur für Arbeit sowie Unternehmen, die duale Ausbildungen anbieten, vertreten. Die Polizei hatte ebenfalls einen Stand aufgebaut, um Oberstufenschüler für den Beruf des Polizeibeamten zu begeistern. „Wir bilden landesweit 1100 junge Menschen in einem Studium an Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung aus. In Aachen studieren die Bewerber aus der Städteregion, dem Rhein-Erft Kreis und den Kreisen Düren und Heinsberg”, erläuterte Robert Grabo, Einstellungsberater der Polizei.

Der Stolberger Landtagsabgeordnete Axel Wirtz, der in seinem „richtigen Beruf” Verwaltungsangestellter ist, berichtete interessierten Schülern, dass das Verwaltungsmanagement sich als berufliche Grundlage für eine politische Laufbahn sehr gut eigne: „Das Wissen über die Funktionsweise der öffentlichen Verwaltung ist in der Politik enorm hilfreich, es erleichtert das politische Tagesgeschäft ungemein.”

Den größten Teil der Infostände machten allerdings die der Eltern und ehemaligen Schülern des Goethe-Gymnasiums aus. So informierte zum Beispiel Berthold Strauch, Redakteur unserer Zeitung, über Arbeitsfelder in den Printmedien oder Diplom Ingenieur Jens Bolten über Berufsmöglichkeiten in der Nano-Technologie.

Die Angebotspalette umfasste unter anderem kaufmännische, medizinische und pädagogische Berufe, Eventmanagement und handwerkliche Ausbildungen wie die zum Fassadenbauer, Elektroniker oder Mechatroniker. Heizungs- und Lüftungsinstallateurmeister Bernd Rademacher warb für seinen Beruf als Handwerks- wie auch Umweltberuf mit Zukunft: „Der Einsatz regenerativer Energiequellen und moderner Regelungstechniken schont Umwelt und Geldbörse.”

Rademacher, dessen Tochter Verena die siebte Klasse des „Goethe” besucht, war sichtlich begeistert von der Berufsinfobörse und ganz bestimmt nicht zum letzten Mal dabei. „Es ist toll, zu sehen wie hier Schulleitung und Lehrerkollegium, Eltern und Ehemalige engagiert zum Wohl der Schüler zusammenarbeiten.”
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