Bioabfall sorgt für Gesprächsbedarf

Von: fla
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Stolberg. Ganz so einfach war es für die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (ASVU) dann doch nicht, die Entscheidung des Zweckverbandes Entsorgungsregion West (ZEW) nur zur Kenntnis zu nehmen und umzusetzen.

Diese sieht für die Zukunft die Getrennterfassung von Bioabfällen vor. Im Januar soll zunächst ein zwölfmonatiger Versuch gestartet werden, an den insgesamt 15 Sammelstellen für Grünabfälle zusätzlich Sonderbehälter für Bioabfälle - vor allem Kaffeepads, Teebeutel, Obstschalen - zu installieren. „Dieses Vorhaben wiederholt sich alle zehn Jahre”, sagte der Christdemokrat Paul Kirch.

CDU-Kollege Adolf Konrads wollte wissen, welches Mittelmaß aus den errechneten 60.000 Euro Sammlungs- und Verwertungskosten zustande komme. „Und wie kann ich wöchentlich 60 Liter Bioabfall wegbringen?” Außerdem, so Konrads weiter, sei durch zusätzliche Bioabfälle „mit Gedränge rund um die Container zu rechnen”.

Auch dafür bedürfe es einer Regelung. Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt wies darauf hin, dass durch im Gegenzug sinkende Verbrennungskosten für Restmüll die Differenz im Cent-Bereich liege und „nicht zu Lasten der Bürger geht”.

Alle offenen Fragen sollen nun gesammelt und von der Verwaltung in der nächsten Sitzung im November beantwortet werden. Die Bürger ihrerseits sollen in den nächsten Wochen mit Flyern über die Getrennterfassung, die ein „reiner Bringservice” (Pickhardt) ist, informiert werden.

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