Stolberg-Breinig - Beim 304. Schuss ist es passiert

Beim 304. Schuss ist es passiert

Von: Heike Eisenmenger
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Friedel Conrad wird von den Br
Friedel Conrad wird von den Breinigern sprichwörtlich auf Händen getragen. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Breinig. Eine Live-Berichterstattung ist bei Wahlen, Fußball-Weltmeisterschaften und anderen wichtigen Ereignissen üblich. In Breinig aber wird sogar vom Königsvogelschuss in einer Live-Telefonschaltung der aktuelle Stand durchgegeben.

„Der Vogel hängt quasi nur noch an einem Flügel”, schreit Helmut Conrads in sein iPhone. Telefonieren ist nicht so einfach, wenn hunderte Zuschauer im Hintergrund ihre Stimme erheben. Der Unternehmer telefoniert mit Birgit Hennecken, der Ehefrau von André Hennecken, der just in diesem Augenblick das Luftgewehr anlegt, um den Holzvogel von seinem „Elend” zu erlösen.

Das will auch Friedel Conrad, Gastwirt von „Kohlens Pit”. Keine Frage - die beiden Mitglieder der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Breinig liefern sich einen hochspannenden Wettkampf.

Helmut Conrads hilft aus

Streng genommen sind sie zu dritt. Hennecken ist bedingt durch den Vatertag, der an diesem Tag gefeiert wird, etwas angeschlagen, darum schießt sein Freund Helmut Conrads ab und zu für ihn auf den Holzvogel. Die Attrappe erinnert an einen sterbenden Schwan und hängt nur noch an einer Holzfaser. Die rund 600 Zuschauer fiebern mit. Es ist der pure Spaß, unterbrochen von kleinen Showeinlagen der Protagonisten Friedel Conrad, Helmut Conrads und André Hennecken. „Ich will doch gar nicht König werden” , jammert Hennecken, als er zum 304. Schuss anlegt, und sieht dabei aber gar nicht unglücklich aus. Er trifft, doch der Vogel bleibt standhaft hängen.

Kein Halten mehr

Friedel Conrad ist wieder an der Reihe, es knallt und der Holzvogel landet weich im Gras. Für die Zuschauer gibt es kein Halten mehr: Sie stürmen auf den neuen Schützenkönig von Breinig zu und hieven ihn jubelnd auf ihre Schultern. Es werden Mobiltelefone gezückt, Nachrichten eingetippt, und es wird natürlich auch telefoniert. Die Welt solls wissen: Friedel Conrad ist der designierte Schützenkönig der St. Sebastianus-Bruderschaft.

Proklamiert wird der 57-Jährige im Rahmen der viertägigen Schützenkirmes, die mit der Oldie-Night am Freitag, 24. Juni, 18 Uhr eingeläutet wird. Gefeiert wird im Festzelt an der Stefanstraße. Das Schöne an der Oldie-Night ist nicht nur die gute Livemusik, sondern vor allem die grandiose Stimmung und die Tatsache, dass Jung und Alt gemeinsam feiern. Die Bands „The Forty Licks”, „For Example” und „Out” treten in diesem Jahr auf.

Karten für die Oldie-Night gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse (16 Euro/18 Euro). Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren zahlen zehn beziehungsweise zwölf Euro.

Zu beziehen sind die Tickets über die Kartenhotline (Telefon: 85785) sowie über die Geschäftsstelle des Zeitungsverlag Aachen an der Rathausstraße 66. Weitere Vorverkaufsstellen sind: Reisebüro Hubo, VR Bank Breinig, Moden Emonts, und die Breiniger Filiale der Sparkasse Aachen.

In Kornelimünster bieten das Schreibwarengeschäft Rieger und in Aachen die Firma „Print Production” an der Theaterstraße Tickets im Vorverkauf an.

Unsere Zeitung verlost am Montag um 11 Uhr zehn Mal eine Eintrittskarte für die Oldie-Night am Freitag, 24. Juni. Anrufe werden unter ? 1260031 entgegengenommen.

Wer sich nicht auf sein Glück verlassen will, kann in einer der Vorverkaufsstellen Tickets für das Konzert erwerben.

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