Stolberg - Bei „Tabalingo“ rückt der Spaß in den Vordergrund

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Bei „Tabalingo“ rückt der Spaß in den Vordergrund

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Auch beim vierten großen „Tabalingo“-Fußballturnier stand zur Freude der Hobbysportler der Spaß im Vordergrund.

Stolberg. Die Sonne lacht über dem „Tabalingo“-Gelände an der Hastenrather Straße, und auch das Lachen der Kinder und Jugendlichen ist allgegenwärtig, denn beim großen Fußballturnier der integrativen Initiative steht der Spaß am Sport im Vordergrund.

Auf drei Feldern werden insgesamt 111 Begegnungen ausgetragen, und die nicht kickenden Kinder vergnügen sich auf dem Trampolin oder dem Spielplatz. Die Erwachsenen indes schauen entweder bei den Partien zu oder sitzen gesellig zusammen. Sie genießen eine Atmosphäre zwischen Picknick und Urlaubstag, während die jungen Hobbysportler sich ihrer sportlichen Leidenschaft widmen.

Die am meisten gefragte Person an den beiden Turniertagen ist zweifellos Ursula Espeter, die mit ihrem Ehemann Klaus „Tabalingo“ leitet und als Turnierdirektorin alle Hände voll zu tun hat. Eigentlich müsste sie gestresst sein, doch stattdessen wirkt sie ebenso entspannt wie die vielen Teilnehmer und Besucher, denn Espeter ist mehr als zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung: „Beim letzten Turnier hatten wir noch Mühe, 20 Mannschaften zusammenzubekommen.

Jetzt sind insgesamt 39 Teams am Start und damit rund 300 Aktive.“ An dem Turnier nehmen Kinder und Jugendliche mit und ohne Förderbedarf oder Behinderung teil – oft in gemischten Teams, ganz nach der Philosophie von „Tabalingo“: „Integration funktioniert nur dann wirklich, wenn auch Regelkinder dabei sind. Immer mehr Sportler ohne Förderbedarf spielen bei unserem Turnier sehr gerne mit, weil hier der Leistungsdruck nicht gegeben ist. Es geht für sie einmal nicht ums Gewinnen, sondern darum, einfach nur Freude am Sport zu haben.“

Das große Interesse an dem Fußballturnier rührt inzwischen auch vom „hausgemachten“ Synergieeffekt her, denn „Tabalingo“ steht für „Tanzspaß, Ballspiele, Integration und Geburtstags-Organisation“. Zu dem vielfältigen Angebot der gemeinnützigen Unternehmergesellschaft gehören neben Hobbyfußball auch Yoga, Tai Chi, kreatives Tanzen und die Kampfkunst Escrima.

„Nach dem Zeitungsbericht über unser Schwarzlichttheater zum Beipiel kamen viele Anfragen für das Fußballturnier“, sagt Ursula Espeter. Auch wenn nicht der Sieg, sondern getreu dem Motto „Dabei sein ist alles“ der Spaß bei dem Turnier im Vordergrund steht, sei ein sportlicher Erfolg erwähnt. Bei dem vierten großen Turnier an der Hastenrather Straße konnte erstmalig ein integratives „Tabalingo“-Team (Ü18/1) gewinnen. Doch auch die unterlegenen Mannschaften zeigten Größe und wahren Sportsgeist: Das Team „Stolberg Old Stars“ beispielsweise passte sein Spiel dem Leistungsniveau des Gegners an und ermöglichte so einer Behindertenmannschaft aus Köln, in einer spannenden Partie zu siegen.

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