Stolberg-Atsch - Baustelle wird nur kurz auf Eis gelegt

Baustelle wird nur kurz auf Eis gelegt

Von: Heike Eisenmenger
Letzte Aktualisierung:
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Wegen der Witterung ruhen die Bauarbeiten am neuen Feuerwehrgerätehaus an der Eisenbahnstraße, aber sobald die Temperaturen steigen, wird hier wieder eifrig gewerkelt. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Atsch. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind der Grund dafür, dass die Bauarbeiten am neuen Gerätehauses an der Eisenbahnstraße vorübergehend „auf Eis” gelegt sind.

Allerdings ist man in der kurzen Bauphase im Dezember gut voran gekommen, schließlich soll die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Atsch so schnell wie möglich ihr neues Quartier beziehen.

Eine Notwendigkeit

Dass die Löschgruppe aus der Atsch ein neues Gerätehaus bekommt, ist eine Notwendigkeit. Die angestammte Halle an der Jahnstraße war ursprünglich als Provisorium gedacht, bietet mal gerade Platz für eines der beiden Löschfahrzeuge. Eine Heizung gibt es nicht, was die Konsequenz hat, dass sich in der kalten Jahreszeit Feuchtigkeit bildet, worunter das Material leidet.

Erkältungen sind bei den Ehrenamtlern im Winter geradezu vorprogrammiert, weil sie mit Löschwasser durchnässten Uniformen die zugige Halle betreten und dort die Kleidung wechseln. Umständlich ist auch, dass das Löschfahrzeug erst aus dem Gerätehaus gefahren werden muss, damit überhaupt genug Platz zum Umziehen ist.

Mit dem Einzug in das neue Feuerwehrgerätehaus wird es diese Probleme nicht mehr geben: Das Gerätehaus hat eine Heizung und ist zudem mit einem Sanitärbereich und einer kleinen Küche ausgestattet. Ein Bereich des Gerätehauses an der Eisenbahnstraße wird als Schulungsraum unterteilt. Bisher mussten die Ehrenamtler in die Grundschule des Stadtteils ausweichen und dort ihre theoretischen Lehrgänge absolvieren.

Die neue Halle wird groß genug sein, damit beide Fahrzeuge der Löschgruppe dort untergestellt werden können.

Über die Maße des Gerätehauses an der Eisenbahnstraße weiß Christoph Baumanns, Erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Stadtbrandinspektors, bescheid: „In der Breite misst das Gerätehaus 14,50 Meter und 18 Meter in der Länge.”

Warten auf gutes Wetter

Es wurden mehrere Löcher, die acht Meter tief in den Boden reichen, gebohrt. Die Löcher, aus denen Eisenstangen hervorragen, werden mit Beton verfüllt, allerdings erst dann, wenn es wärmer ist.

Die Baukosten liegen bei rund 480.000 Euro, erklärt Petra Jansen von der Pressestelle der Stadt Stolberg. „Sobald es wärmer ist, werden die Bauarbeiten wieder angenommen. Wir rechnen mit vier Monaten Bauzeit, bis das Gerätehaus bezugsfertig ist”, so Jansen.
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