Barrierefreie Wohnungen sollen ab August bezugsfertig sein

Von: dö
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Stolberg. 609 Wohnungen, überwiegend angesiedelt in den Stadtteilen Büsbach, Atsch, Donnerberg, Münsterbusch und Mühle, gehören zum Eigentum der Wohnungsgenossenschaft 1900 Stolberg (WoGe). Darüber hinaus werden 642 Einheiten anderer Eigentümer von ihr betreut und verwaltet.

Viel Arbeit und viele Aufgaben also für die 722 Mitglieder zählende Genossenschaft, die sich im Rittersaal der Burg zur Jahreshauptversammlung traf. Für die Berichterstattung war der Vorsitzende der WoGe, Matthias Offermanns, zuständig. Er machte die 51 Anwesenden mit den Modernisierungen, Neubauprojekten und Instandhaltungsmaßnahmen des vergangenen Jahres vertraut. Denn die Bewirtschaftung und die Modernisierung des eigenen Wohnungsbestandes stellen nach wie vor den Tätigkeitsschwerpunkt dar.

So erhielt das Objekt Hasten­rather Straße 24 bis 34 eine Wärmedämmung, neue Fenster, Außengeländer und Eingangsüberdachungen. Des Weiteren wurden die Außenanstriche von Bauten an der Hastenrather Straße erneuert, und beim Haus Im Hirschfeld wurden die Kellerdecken mit neuen Dämmungen ausgestattet.

Im Mittelpunkt stand aber das Neubauprojekt an der Duffenter Straße. Dort erstellt die WoGe derzeit ein Mehrfamilienhaus mit 16 barrierefreien Wohnungen, die laut Offermanns im August bezugsfertig sein sollen.

Kontinuierliche Verbesserung

Außerdem wurden in einigen an der Ritzefeld-, Galmei- und Eisenbahnstraße gelegenen Gebäuden Instandsetzungsmaßnahmen vorgenommen. Dort konnten allein acht Wohnungen modernisiert werden. Diese kontinuierliche Verbesserung des Wohnungsbestandes sorgt laut Offermanns dafür, dass die Vermietbarkeit der eigenen Objekte steigt und sich die positive Entwicklung der Genossenschaft fortsetzt. Ein wenig Sorgen bereitet der WoGe aber die derzeitige Vermietungssituation. Denn diese wird von einer hohe Fluktuation der Mieter gekennzeichnet. Entgegenwirken will man dem Leerstand durch gezielte Modernisierungs- und Servicemaßnahmen. Um diese Maßnahmen ausführen zu können, unterhält die WoGe einen zwölfköpfigen eigenen Regiebetrieb, dem neben Handwerkern auch kaufmännisches Personal angehört. Außerdem werden Fremdfirmen mit den Bauausführungen und Modernisierungsarbeiten betraut.

Geleitet wird die WoGe von einem dreiköpfigen Vorstand und einem sechsköpfigen Aufsichtsrat. Im Aufsichtsrat mussten jetzt zwei Ämter neu besetzt werden. Eine lange Suche nach neuen Kandidaten war aber nicht erforderlich, da die bisherigen Mitglieder Peter Minderjahn und Jürgen Koll sich einer Wiederwahl stellten und alle 51 abgegeben Stimmen auf sich vereinigten.

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