Stolberg-Vicht - Bald rollen Bälle statt Bagger auf dem Dörenberg

Bald rollen Bälle statt Bagger auf dem Dörenberg

Von: Robert Flader
Letzte Aktualisierung:
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Es geht voran auf dem Dörenberg: Ab Montag wird der Kunstrasen (links die Rollen) verlegt. Foto: R. Flader

Stolberg-Vicht. Noch ist auf dem Dörenberg eher eine Baustelle als ein neuer Fußballplatz des VfL 08 Vichttal zu bestaunen. Doch dieses Bild, Bagger und Raupen, die die vorletzte Schicht auf den Kies legen, wird voraussichtlich ab Montag der Vergangenheit angehören.

Dann endlich wird der neue Kunstrasen verlegt. Auch Michael Frey freut das, er ist momentan jeden Tag auf der Baustelle: „Wir arbeiten hier fast rund um die Uhr mit vielen ehrenamtlichen Helfern aus dem Verein”, kann der Vorsitzende es kaum erwarten, dass der Dörenberg endlich in neuem Grün erstrahlt.

61 Meter lange Rasenstücke

Mit etwa 61 Meter langen Rasenstücken soll der neue Boden verlegt werden, „es ist wie ein Teppich, der ausgerollt wird”, erklärt Frey. Ein Teppich, der mit 250.000 Euro von der Stadt bezuschusst wird. „Aber ohne die hohe Eigenleistung, die Man-Power und die vielen, freiwilligen Arbeiten könnten wir dieses Projekt gar nicht stemmen.” Der Rasen wird genau in die Kanten eingepasst und geklebt, „er soll schließlich nicht bei dem Windstoß auf dem Rasenplatz nebenan liegen”.

Mit dem Kunstrasenplatz wird auch ein Mini-Spielfeld mit dem neuen Belag, der von einer tschechischen Firma angeliefert wurde, ausgestattet. Der erste Kunstrasenplatz im Stolberger Stadtgebiet soll voraussichtlich im November eingeweiht werden. Gegen wen und in welchem Rahmen, sei aktuell noch nicht entschieden, so Frey, der aber verrät: „Das soll natürlich schon ein besonderer Moment werden.”

Zeitgleich entsteht nur wenige Meter ein knapp 200 Quadratmeter großes Vereinsheim. Es soll ein ein-etagiges Blockhaus, eine Holzhütte werden. Sie wird wohl etwas später als der Kunstrasen fertig und soll das alte Vereinsheim auf dem Zweifaller Sportplatz ersetzen. Das Häuschen unterhalb des Rasenplatzes soll zukünftig als reine Umkleide für die Mannschaften dienen.

Die Mittel für das neue Eigenheim muss der Verein selbst tragen, die Fördermittel gibt es lediglich für den Kunstrasenplatz. Genaue Zahlen will Michael Frey nicht verraten, sagt aber, dass fleißig Spenden für das Großprojekt gesammelt werden.

Was dann noch fehle, sei der Fangzaun an der Seite des Abhangs um den Steinbruch. Doch auch hierfür sind die erforderlichen Vorarbeiten bereits gemacht.

Problem Vandalismus

Sorgen bereitet den Vereinsverantwortlichen die Verlegung keine mehr, „das geht jetzt bei stabilen Witterungsbedingungen ganz schnell”, hofft Michael Frey, dass der neue Sportplatz bald in neuem Grün erstrahlt.

Einzig der immer wieder vorkommende Vandalismus auf dem Dörenberg sei ein Problem, das dem Verein nach wie vor Sorgen bereite. „Da müssen wir uns was einfallen lassen”, sagt Frey.
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