Stolberg - Ausstellung zeigt Krippen in unterschiedlichen Spielarten

Ausstellung zeigt Krippen in unterschiedlichen Spielarten

Von: eis
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Krippen in unterschiedlichen S
Krippen in unterschiedlichen Spielarten sind bis zum 11. Dezember im alten Rathaus zu bewundern. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Maria, Josef und das Jesuskind in Miniatur: Die Krippenausstellung im alten Rathaus geht in die dritte Auflage. Krippen gehören zur Vorfreude auf den 24. Dezember wie das Salz zur Suppe.

Der Besucherandrang in den vergangenen beiden Jahren zeigt das deutlich, und so rechnen die Organisatoren der Krippenausstellung 2012 auch dieses Mal wieder mit regem Andrang. Es werden rund 70 Krippen unterschiedlicher Machart präsentiert.

Abgerundet wird die Ausstellung durch Schwibbögen, Weihnachtspyramiden und Handarbeiten. Das Erzgebirge ist weltweit bekannt für seine Schwibbögen, jenen beeindruckenden Laubsägearbeiten, die aufgrund ihrer Anordnung dreidimensional wirken.

Wilhelm Prümmer gehört zum Organisationsteam. Der leidenschaftliche Krippenbauer freut sich jetzt schon auf die glänzenden Kinderaugen, und auch auf die Reaktionen der Erwachsenen beim Rundgang durch die Ausstellung: „Krippen begeistern Jung und Alt”, sagt Wilhelm Prümmer.

Orientalische Exponate

Die Vielfalt mache die Ausstellung so interessant: Es gibt Krippen in orientalischem und afrikanischem Stil. Andere sind aus dem Gebiet der Alpen, und es werden fast ausschließlich natürliche Materialien verwendet. Nicht nur im Stil unterscheiden sie sich, sondern auch in der Größe. Einige wenige Krippen sind so groß, dass es Stunden dauert, bis sämtliche Bauteile und Figuren ausgepackt und aufgestellt sind. Andere wiederum passen in zwei Hände, aber die winzigen Details zu platzieren, ist nicht minder zeitintensiv und aufwendig. Zu sehen sind also Krippen in (fast) sämtlichen Spielarten.

Unmöglich zu sagen, welche die schönste Krippe ist. Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Beeindruckend ist auf jeden Fall, wenn man ins Innere der Krippe schauen kann, in erleuchtete winzige Kapellen blickt, in denen Bänke mit der Pinzette aufgestellt werden, weil die Hand des Krippenbauers nicht durch die Tür passt.

Der Besucher spaziert im Geiste Gänge entlang, schaut aus den Fenstern, hört die Palmenblätter im Wind rauschen. Manche der Krippen sind (urbane) Landschaften, zu denen gleich mehrere Gebäude gehören.

Die Ausstellung ist eine der Glanzlichter im Rahmen der Kupferstädter Weihnachtstage. Eröffnet wird die Ausstellung im alten Rathaus am Kaiserplatz am Samstag um 17 Uhr von Bürgermeister Ferdi Gatzweiler.

Öffnungszeiten sind von montags bis freitags in der Zeit von 12 bis 20 Uhr sowie am Wochenende von 14 bis 19 Uhr. Es werden auch separate Termine für Gruppen vergeben- bei telefonischer Absprache mit Wilhelm Prümmer, Telefon 02409/760170.
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