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Auf der Cebit werben Stolberger IT-Firmen um neue Kunden

Von: Sara Lienemann und Kolja Linden
Letzte Aktualisierung:
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Viel Besuch: Über mangelndes Interesse an ihrem Stand in Halle 5 der Messe Cebit kann sich die Stolberger Firma MCA nicht beklagen.

Stolberg. Sie ist die weltweit bedeutendste Messe für die digitale Industrie, und sie ist ein idealer Anlaufpunkt, um Kontakte zu knüpfen und zu halten: die Computermesse Cebit in Hannover.

In dem riesigen Labyrinth der Messehallen präsentieren sich auch drei Stolberger Unternehmen, eines davon allerdings nicht direkt auf der Cebit, sondern auf der ihr angeschlossenen „Telehealth”, einer Messe für elektronische Gesundheitstechnologien, die nur Fachbesuchern zugänglich ist.

Schon Stammgast auf der Cebit ist das Stolberger Software- und Beratungshaus MCA aus der Steinfurt. Die Firma für Kommunikationslösungen beschäftigt sich mit „unified communications”, also mit Technologien zur Vereinheitlichung von Kommunikation. Ein Angebot von MCA ist zum Beispiel die Einbindung des Fax-Versandes mit elektronischer Signatur und automatischer Archivierung direkt in Geschäftsprozesse von Unternehmen.

„Bereits die ersten Tage der Cebit waren für uns sehr erfolgreich”, sagt Geschäftsführer Michael Knauff, der selbst engagiert vor Ort ist. „Und auch der Terminkalender für die kommenden Tage sieht gut aus, wir sind also guter Dinge.” Seit 15 Jahren ist MCA jetzt bei der Cebit dabei, nur im vergangenen Jahr hat die Firma wegen der Wirtschaftskrise pausiert.

Dieses Jahr läuft es aber offensichtlich sehr gut in Halle 5, wo sich das Unternehmen neben anderen Firmen aus dem Bereich Business-IT präsentiert: „Es sind eindeutig mehr Geschäftsleute, die unseren Stand besuchen und weniger Privatpersonen”, sagt Knauff. Immerhin machen die Projekte, die auf der Cebit eingefädelt werden, rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes von MCA aus.

Dass die Cebit, die in diesem Jahr unter dem Leitthema „conntected worlds” („verbundene Welten”) steht, eine wichtige Messe ist, das sieht auch Manuel Bongard vom zweiten anwesenden Stolberger Unternehmen, ACV Electronics, ganz klar. Die Firma, die ebenfalls im Gewerbegebiet an der Steinfurt sitzt, stellt Zubehör für Unterhaltungs- und Medienelektronik her. Von der Messe erhofft sich Bongard eindeutig Umsatz: „Letztes Jahr hat es sich sehr gelohnt. Wir hoffen, neue Kunden gewinnen zu können, was auf der letzten Cebit wunderbar geklappt hat”, erklärt Bongard optimistisch. ACV betreibt einen Stand in Halle 15, in der zahlreiche Firmen aus der ICT-Branche, also dem Bereich für Kommunikationstechnologie, untergebracht sind.

Das dritte Stolberger Unternehmen in Hannover ist auch nicht zum ersten Mal dort. Aber anders als MCA und ACV präsentiert sich die Münsterbuscher Firma IEM, ein Hersteller moderner medizinischer Messgeräte, auf der im Rahmenprogramm stattfindenden Fachmesse Telehealth, für die auf dem weitläufigen Messegelände Halle 8 reserviert wird.

Neben internationalen Ausstellern aus der Branche für Telemedizin präsentieren die Stolberger, die an der Cockerillstraße zu Hause sind, in Hannover innovative Messgeräte. Die Eindrücke, die die Messeteilnehmer bis zum Ende der Woche in Hannover sammeln, sind sicher unterschiedlich. Eines haben sie aber gemeinsam: Nach dem Krisenjahr 2009 ist in diesem Jahr wieder mehr los.

Städteregion mit „Aixport” in Halle 9

Auch die Städteregion Aachen nutzt die Cebit, um ihr neues Mitarbeiter- und Bürgerportal „Aixport” am NRW-Stand in Halle 9 zu präsentieren.
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