Auf den Spuren der lokalen Kriegsgeschichte

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Der Westwall zwischen Simmerath und Lammersdorf ist Ziel einer Exkursion mit der Gruppe ZIF am Samstag, 23. Februar. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr an der Simmerather Mühle.

Eschweiler/Hürtgenwald. Die Mitglieder der Vereinigung „Zeitgeschichte: Interdisziplinäre Forschungsgruppe“ (ZIF) blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2012 zurück.

Wie die Interdisziplinäre Forschungsgruppe berichtet, ist ihr die friedenspädagogische Arbeit sehr gelungen. So seien unter anderem 38 militärhistorische Exkursionen im so genannten „Stolberg- und Monschaukorridor“, im Meroder Wald und im Bereich Hürtgenwald organisiert worden.

Darüber hinaus wurden Exkursionen zur zeitweiligen militärischen Schaltzentrale der NS-Diktatur in Bruly de Pesche in Belgien, nach La Ferte in Frankreich, Eben-Emael in Belgien, Montmedy in Frankreich und zum Ehrenbreitstein in Koblenz unternommen.

Bei allen Führungen habe man darauf geachtet, dass vorhandene Mythen kritisch reflektiert werden.

Schließlich stellte die Interdisziplinäre Forschungsgruppe darüber hinaus im vergangenen Jahr neun Friedenskreuze zwischen Lindern und Hürtgenwald auf – als Zeichen der Versöhnung über alle Grenzen hinweg.

Auch für das Jahr 2013 planen die Mitglieder der Gruppe, zu denen unter anderem der Meroder Ortsvorsteher Albert Trostorf gehört, wieder verschiedene Exkursionen, Vorträge und Besichtigungsfahrten.

Die nächste Exkursion findet am Samstag, 23. Februar, statt. Ziel ist dann die „Paustenbacher Höhe“ zwischen Simmerath und Lammersdorf. Dieses Gelände galt als eines der am stärksten befestigten Gebiete im Westwall südlich von Aachen, beziehungsweise im Hürtgenwald.

Von Mitte bis Ende September 1944 tobten auf der Paustenbacher Höhe schwere Kämpfe.

Darüber hinaus stehen in diesem Jahr unter anderem noch Ausflüge nach Merode, Fort Pontisse, Schevenhütte und Hamich auf dem Programm.

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