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Auch Jobcenter-Kunden können Kosten senken

Von: Dirk Müller
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Tobias Hopfgarten erläutert die technischen Hilfsmittel zum Stromsparen, die für die Berechtigten völlig kostenlos sind, im Eingangsbereich des Stolberger Jobcenters. Foto: D. Müller

Stolberg. Steigende Strompreise belasten die Geldbeutel, dramatisch wirken die Kosten sich aus, wenn das Budget des Privathaushalts ohnehin klein ist. Deshalb richtet der „Stromspar-Check” sich gezielt an alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen.

„Um Strom zu sparen, muss man auch ein wenig investieren. Das rechnet sich schnell, aber die Hemmschwelle ist einfach größer, wenn man das Geld dazu nicht hat”, beschreibt Tobias Hopfgarten vom „Stromspar-Check”, einer Aktion von Caritasverband und Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD).

Hopfgarten informiert im Jobcenter, und betont, dass der Check kostenlos sei: „Wir wollen nichts verkaufen, sondern bieten Soforthilfen umsonst an, ohne dass irgendwelche Abos oder Verträge folgen.”.

Ziel der vom Bundesumweltamt unterstützten Initiative sei, auch den Menschen, die von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld leben, zu ermöglichen, den umweltbelastenden CO2-Ausstoß zu verringern. Das „Stromspar-Check-Team” macht bei interessierten Berechtigten zwei Hausbesuche. „Beim ersten Besuch prüfen wir, wie im Haushalt Strom gespart werden kann. Wenn wir wiederkommen, bringen wir manche dafür benötigten Dinge bereits mit und überlassen sie den Menschen kostenlos”, erklärt Hopfgarten. Beste Beispiele sind Energiesparlampen, abschaltbare Steckdosenleisten und Zeitschaltuhren - Geschenke, die langfristig helfen, Energie und Kosten zu sparen.

„Auch mit Durchlaufbegrenzern an den Wasserhähnen und einem neuen Duschkopf kann eventuell sowohl Wasser als auch Strom gespart werden, wenn das Warmwasser zum Beispiel von einem Durchlauferhitzer auf Temperatur gebracht wird”, führt Hopfgarten aus. Wenn dies möglich sei, würden die Stromsparhelfer die entsprechenden Geräte auch beim zweiten Hausbesuch mitbringen. Die Berechtigten können so Einspargeräte im Wert von bis zu 70 Euro völlig kostenlos erhalten.

Außerdem würden die geschulten Stromsparhelfer auch den Energieverbrauch im Haushalt analysieren. Messgeräte entlarven die größten „Stromfresser”. „Daraus ergeben sich dann wertvolle Hinweise, wie man in Zukunft bares Geld sparen kann”, meint Hopfgarten. Ein großer Plasmafernseher etwa würde oft so viel Strom verbrauchen, dass sich das Abschalten lohne, und schon das Herunterregeln des Kühlschranks auf sieben Grad Celsius Innentemperatur spare Kosten.

Der „Stromspar-Check” informiert am Montag, 26. November, und am Montag, 17. Dezember, jeweils von 8.30 bis 12 Uhr in der Eingangszone der Jobcenter-Geschäftsstelle, An der Krone 26.

Ansprechpartner der Aktion ist Walter Moede, Telefon 0241 94352807 und 0151 55861260.

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