„Artibus“-Sonderausstellung wirbt für mehr gesellschaftliche Akzeptanz

Von: dim
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Die „Artibus“-Sonderschau „Menschen mit außergewöhnlichen Körperformen“ von Wolfgang Debold ist noch bis Freitag, 2. August, in der Burg-Galerie, Faches-Thumesnil-Platz, zu sehen. Foto: D. Müller

Stolberg. Mit einer Einführung durch den Künstler Wolfgang Debold und der Begrüßung von Bürgermeister Ferdi Gatzweiler ist die aktuelle „Artibus“-Sonderausstellung in der Burg-Galerie am Wochenende eröffnet worden.

Bei der Schau „Menschen mit außergewöhnlichen Körperformen“ thematisiert Debold, selbst ein Betroffener, Schädigungen durch das Medikament Contergan. Seine „Werbekampagne“ für mehr gesellschaftliche Akzeptanz besticht dabei durch ein hohes künstlerisches Niveau sowie den ansprechenden Facettenreichtum.

Mit Fotografien in verschiedenen Formaten, Rauminstallationen und faszinierenden, in differierenden Stilen gehaltenen Zeichnungen gelingt es Wolfgang Debold eindrucksvoll, die teils brutale Lebenswirklichkeit der Contergan-Betroffenen durch Ästhetik intensiv zum Ausdruck zu bringen und sich mittels Kunst anregend mit dem Thema Inklusion zu befassen.

Die „Artibus“-Sonderschau „Menschen mit außergewöhnlichen Körperformen“ von Wolfgang Debold ist noch bis Freitag, 2. August, in der Burg-Galerie, Faches-Thumesnil-Platz, zu sehen. Öffnungszeiten sind immer dienstags bis freitags von 14 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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