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Anmeldungen für Grundschulen: Donnerberg erneut hoch im Kurs

Von: gro
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Stolberg. Im nächsten Sommer werden in Stolberg voraussichtlich fast 30 Erstklässler mehr eingeschult, als es zu Beginn des laufenden Schuljahres der Fall war. Trotz allgemein rückläufiger Geburtenzahlen erwartet die Stadtverwaltung nach derzeitigem Stand für 2015/16 einen Anstieg der Schulanfänger von 484 auf 511.

Allerdings dürfte die Entwicklung nicht von Dauer sein, da auch in der Kupferstadt in den Folgejahren geburtenschwächere Jahrgänge vor der Einschulung stehen werden.

Dass mehr Kinder nicht für jede Grundschule auch mehr Schüler bedeuten müssen, zeigen die vorläufigen Anmeldezahlen. Wie üblich gibt es gegenüber den Vorjahreswerten gewisse Abweichungen, deutlich aus dem Rahmen fallen aber vier der insgesamt zehn Einrichtungen im Stadtgebiet. So verzeichnet die Grundschule Büsbach für 2015/16 71 Anmeldungen – das sind 19 mehr als im Vorjahr und ausreichend Schüler für drei Eingangsklassen. Ein Plus von zehn Anmeldungen gibt es laut Stadt an der Grundschule Donnerberg, wo 77 Eltern ihre Kind eingeschrieben haben. Deutlich unter den Zahlen des Vorjahres liegen derweil die Grundschule Prämienstraße mit 45 Erstklässlern (2014/15: 63) und die Hermannschule mit 37 (50).

Was die Anmeldungen letztlich für die Zahl und Größe der Eingangsklassen bedeuten werden, ist indes noch offen. „Die Zahlen entsprechen den Elternwünschen. Die Entscheidungen über die letztendliche Verteilung der Schüler erfolgen allerdings im Rahmen der zur Verfügung stehenden Klassenkapazitäten in den anstehenden Verteilerkonferenzen“, betonte die Leiterin des Schulverwaltungsamtes, Petra Jansen, gegenüber unserer Zeitung. An den besagten Konferenzen sind auch die zehn Grundschulleiterinnen beteiligt. Sie hatten sich im Frühsommer in Absprache mit der Politik und der Verwaltung darauf verständigt, die Zügigkeiten im Vorfeld eines jeden Schuljahres festzulegen – ein Prozess, der beim ersten Mal zumindest anfänglich für erhebliche Spannungen gesorgt hatte und erst dank der Begleitung und Moderation durch das Bildungsbüro der Städteregion zu einem Konsens geführt werden konnte.

Den gilt es auch jetzt wieder zu finden. Zu erwarten ist, dass aufgrund der beschlossenen Reduzierung an der Grundschule Höhenstraße von drei auf zwei bis zweieinhalb Züge dort erneut viele Interessenten abgewiesen werden müssen. Ihre Alternativen lägen vornehmlich in der Hermann- und Grüntalstraße und somit in der Innenstadt, wo nicht wenige der auf dem Donnerberg angemeldeten Kinder auch wohnen.

Bis zu einer endgültigen Entscheidung und dem Versenden der verbindlichen Aufnahmebestätigungen werden noch einige Monate vergehen. Die nächste „Verteilerkonferenz“ wird am 4. Februar stattfinden. Und auch dort dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen werden. Die Betroffenen werden sich also gedulden müssen. Erst im Frühjahr wird feststehen, inwieweit Elternwunsch und Platzvergabe in Einklang zu bringen sind.

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