Stolberg - Am Mittwoch wird in Stolberg demonstriert

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Am Mittwoch wird in Stolberg demonstriert

Von: gro
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Nach Oktober 2007 und April 2009 wird am Mittwoch wieder vor dem Rathaus gestreikt.

Stolberg. Wer erwartet hatte, dass die Streik-Front allmählich bröckeln würde, wird im „Piano” eines Besseren belehrt. „Wir sind entschlossener denn je”, erklärt Christa Haupts, die an diesem Donnerstag die Altstadtkneipe mit ihren Kolleginnen zur Streik-Zentrale umfunktioniert hat.

Die Erzieherinnen sehen sich durch die ergebnislos abgebrochenen Tarifgespräche mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden brüskiert. „Vor allem die Art und Weise, mit der unsere Anliegen beiseite gewischt wurden, sind eine Unverschämtheit”, fasst die Stolberger Verdi-Sprecherin ihrem Unmut in Worte und ergänzt: „Die knapp 90 Prozent bei der Urabstimmung kommen nicht von ungefähr. Es wird einfach Zeit, dass für unsere Kinder und für die Erzieherinnen vernünftige Bedingungen geschaffen werden.”

Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die „Arbeitsgruppe Aktionen” im „Piano” eingefunden, um den Protest auch für die nächste Woche zu organisieren. „Am Dienstag und Mittwoch wird auf jeden Fall gestreikt. Was danach passiert, hängt entscheidend vom Verhalten der Arbeitgeber ab”, kündigt Verdi-Gewerkschaftssekretär Franz Blatt an.

Dass sie viele Eltern mit den Erzieherinnen solidarisieren, nehmen Christa Haupts und ihre Kolleginnen mit großer Genugtuung zur Kenntnis. „Diese Rückenstärkung ist wirklich toll.” Das Kompliment nehmen Heike Ganser und Janine Hillemanns gerne an. „Wir vertreten doch die gleichen Interessen.

Wir setzen uns für bessere Bedingungen in den Kindertagesstätten ein”, sagen die engagierten Mütter unisono. Gemeinsam mit den Erzieherinnen haben sie ein Flugblatt vorbereitet, das am Freitag in allen Kitas verteilt werden sollen. Neben Informationen zu weiteren Schließungen enthält das Schriftstück auch einen Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration am kommenden Mittwoch, 3. Juni, die ihren Schwerpunkt ab 9.30 Uhr auf dem Kaiserplatz haben wird.

Während die Eltern gebeten werden, sich direkt dort einzufinden, wollen die Stolberger Erzieherinnen - voraussichtlich gemeinsam mit mehreren hundert Kollegen aus Eschweiler und Aachen - von der Eschweilerstraße aus bis vor das Rathaus ziehen.
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