Stolberg - Als Kuota-Indeland werben die Stolberger Profis für die Region

Als Kuota-Indeland werben die Stolberger Profis für die Region

Von: Jürgen Lange
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Auf in die mallorcinischen Berge: Mit der Teilnahme an der Mallorca Challange vom 8. bis 12. Februar beginnt für das Stolberger Team Kuota-Indeland Training und Rennsaison in einem. Foto: J. Lange

Stolberg. Es ist das älteste Continental-Team und nach dem Aderlass im Radsport zumindest auf dem Papier die Nr.2 der deutschen Radportszene: Die von Markus Ganser geführte Stolberger Profi-Mannschaft startet unter dem Namen Kuota-Indeland in die neue Saison.

Das neu formierte Team mit großen Namen und talentiertem Nachwuchs wird am Freitag, 23.Januar, im Eschweiler Talbahnhof präsentiert.

„Wir haben die Indeland GmbH als Hauptsponsor hinzu gewinnen können”, erklärt Ganser den neuen Namen des Stolberger Teams, das seinen regionalen Charakter im Gründungsjahr der Städteregion deutlicher unterstreicht.

Mit dem Einstieg der Entwicklungsgesellschaft, die die dem Tagebau Inden folgende Freizeit- und Erholungslandschaft gestalten und vermarkten will, kompensieren die Stolberger den geplanten Rückzug ins zweite Glied eines der Gründungsväter des professionellen Radsports in der Kupferstadt.

Senges-Geschäftsführer Jürgen Meyers stand bereits mit Rat und Tat zur Seite, als 2001 aus dem RSC Stolberg heraus das Team Athleticum gegründet wurde, und blieb seiner Passion treu in den Folgejahren, als die Stolberger als Team Comnet-Senges (02-05), Regiostrom-Senges (06/07) und Kuota-Senges (08) zahlreiche Erfolge einfuhren.

Als Sponsor und als einer der sportlichen Leiter wird Jürgen Meyers das Team weiter fördern und auch Regie führen - beispielsweise bei der Mallorca-Challenge, mit der das Stolberger Team im Februar in die Saison startet.

Dann wird man sich auch farblich ein wenig umstellen müssen: Das dunkelblau-weißen Trikots, die mit dem Einstieg des Radsport-Produzenten Kuota das Aussehen der Stolberger bestimmen, wird in diesem Jahr noch „etwas dunkler”: Der neue Dress in Schwarz-Weiß unterstreichen das Engagement des Eisenbahn-Produzenten Bombardier aus Aachen.

Sieben Fahrer werden die neuen Stolberger Farben in diesem Jahr nicht mehr überstreifen: Die beiden Niederländer Peter Möhlmann und Thom van Dulmen wechseln zum heimischen Team Joe Pils, Moritz Mainzer fährt als Amateuer beim BSV Hürtgenwald und Yannik Maus beim PSV Düren; während Steven Robb in seine australische Heimat zurückgekehrt ist, steht der Luxemburger Laurent Didier vor einem Vertragsabschluss mit den Profis vom Team CSC.

Und weil Malaya van Riutenbeek in die Niederlande zurückgekehrt ist, hat er quasi als Ersatz seinen Bruder Emanuel van Ruitenbeek dem Stolberger Team vermittelte.

Ebenfalls neu im Kader sind Jakob Maßen aus Köln (Amateur VfR Büttgen/U23), Alexander Grad (Juniorenteam Quest/Bayern), Alexander Gottfried aus Nettetal (Team Tinkhoff / U23), Thomas Bontenackels aus Aachen (Team Vlassenroot / U23) sowie Dennis Pohl (Team 3C Gruppe Lamonta).

Sie werden ebenso wie Stagere Oliver Johr (BSV Hürtgenwald) integriert in die erfolgreiche und weiterhin hungrige Mannschaft mit dem australischen Olympioniken Luke Roberts, dem „Fuchs” Björn Glasner, Routinier Stefan Ganser sowie Matthias Bertling, Florenz Knauer, Tim Klessa, Matthias Jelitto, Michael Kurth, Joachim Tolles und dem Deutschen U23-Cross-Meister Marcel Meisen aus Stolberg.

„Die 17 Fahrer bilden eine starke Mannschaft”, ist Markus Ganser überzeugt, der auch in diesem Jahr seiner Maxime treu bleibt, talentierten jungen Fahrern vor allem aus der Region eine Chance zu geben, Erfahrungen in der Profiliga zu sammeln.

Das können sie zum Einstieg gleich beim Mallorca Challenge, zu der die Stolberger eingeladen worden sind. „Da fahren alle guten Pro Tour Teams mit”, freut sich Ganser über die Herausforderung für sein Team. Das kennt die Strecken auf der Balearen-Insel ohnehin bestens vom alljährlichen Trainingslager.

„Diesmal machen wir ein Renn-Trainingslager”, verordnet der Manager ein zweitägiges Warmfahren, bevor vom 8. bis 12.Februar die als Rundfahrt gewerteten fünf Eintagesrennen anstehen. Zehn Mann pro Mannschaft dürfen an den Start gehen, und an jedem Tag darf ausgewechselt werden. „Das ist doch die ideale Vorbereitung für uns”, freut sich bereits Markus Ganser auf die Insel.
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