Stolberg-Münsterbusch - Alle Insassen flüchten nach Totalschaden

Alle Insassen flüchten nach Totalschaden

Von: Heike Eisenmenger
Letzte Aktualisierung:
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Rätselhafter Totalschaden: Noch ermittelt die Polizei, wie es zum Unfall in der Walther-Dobbelmann-Straße gekommen ist. Foto: Heike Eisenmenger

Stolberg-Münsterbusch. Sie muss enorm gewesen sein, die Wucht, mit der der Mittelklassewagen am Montag gegen 13 Uhr an der Walther-Dobbelmann-Straße auf den Felsbrocken prallte und schließlich am Baum zerschellte.

Der schwere Felsbrocken, der in einer städtischen Grünanlage in Höhe des Hauses mit der Nummer 139 aufgestellt worden war, wurde durch den Aufprall zwei, drei Meter weit geschleudert.

„Der Fahrer muss mit hoher Geschwindigkeit vom Schafsberg kommend in Richtung Ardennenstraße unterwegs gewesen sein, als er in Höhe des Hauses Nummer 139 an der Walther-Dobbelmann-Straße die Gewalt über das Fahrzeug verlor”, gab Polizeisprecher Paul Kemen die Beobachtungen von Augenzeugen wider.

Nachdem das schwarze Auto der Marke Kia, Typ Carnival, den Brocken gerammt hatte und gegen den Baum geprallt war, blieb es auf der rechten Seite liegen. „Das hat einen lauten Knall gegeben, ich bin sofort raus, aber mein Nachbar war schon da, um den Verunglückten zu helfen”, erzählt ein Anwohner.

Im Fahrzeug, dessen Front durch den Aufprall völlig zertrümmert wurde, befanden sich drei Insassen. „Zwei von ihnen konnten aus eigener Kraft aus dem Auto klettern”, zitierte Kemen aus dem Polizeibericht. Den dritten Mitfahrer, der wohl auf der Rücksitzbank gesessen haben muss, wurde von Helfern aus dem Wrack gezogen. Als diese sich um die Verunglückten kümmern wollten, machten die sich aus dem Staub.

Dazu, warum sich die Männer vom Unfallort entfernten, kann die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen. Auch die Frage, welche Rolle dem Auto zukommt, von dem nur noch ein Totalschaden übriggeblieben ist, bleibt zunächst offen - und damit auch die Frage, ob das Fahrzeug gestohlen wurde. „Wir müssen die Ergebnisse der Ermittler abwarten”, erklärt Paul Kemen.

Der Unfall verursachte unterdessen eine lange Busschlange: Durch das auf der Seite liegende Fahrzeug war nicht mehr genug Platz für die Durchfahrt, was zur Folge hatte, dass sich die Busse bis in Höhe des Goethe-Gymnasiums aneinanderreihten.
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