Stolberg-Büsbach - Alemannia: Auch in Büsbach wird jetzt Hilfe organisiert

Alemannia: Auch in Büsbach wird jetzt Hilfe organisiert

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:

Stolberg-Büsbach. Schon von außen fällt auf, dass nicht das gesamte Schaufenster des Geschäfts Orthopädie-Schuhtechnik Helfers weihnachtlich dekoriert ist. Gut ein Viertel der Fensterfront erstrahlt dank Trikots und Schals in schwarz-gelb. „Eigentlich passt der Gedanke, sich für Andere einzusetzen und ihnen zu helfen, doch sehr gut in die Weihnachtszeit“, meint Cora Helfers-Cremer.

Im gleichen Atemzug betont sie: „Das hätten wir aber garantiert auch im Sommer gemacht.“ Und was sie und ihr Team „machen“, wird spätestens klar, wenn man das Ladenlokal an der Konrad-Adenauer-Straße 150 betritt:

Das Personal empfängt die Kunden in schwarz-gelben Alemannia-Aachen-T-Shirts, auf denen „Rettung mit mir!“ zu lesen ist. Unmittelbar vor dem Beratungs- und Verkaufstresen ist eine Art „Alemannia-Schrein“ aufgestellt. Auch hier sind Schals und Trikots drapiert, erinnern an glanzvolle sportliche Zeiten für den Aachener Fußballclub wie das Pokalfinale in Berlin 2004.

Kernstück des Ensembles ist die große Sammeldose in zentraler Position. „Wir wollen mit der Sammlung einen Teil zum Erhalt der Alemannia beitragen. Dieser Traditionsverein darf einfach nicht untergehen“, sagt Helfers-Cremer.

Der engagierte Einsatz für die Alemannia wundert ihren Vater Erich Helfers nicht. „Cora war vielleicht fünf oder sechs Jahre alt, als ich sie zum ersten Mal mit zu einem Heimspiel auf den Tivoli nahm“, berichtet er. Seine inzwischen 33-jährige Tochter habe ihn mittlerweile übertrumpft, besuche regelmäßig die Spiele der Profimannschaft und gehöre einem kleinen privaten Fanclub an, dessen harter Kern aus zehn enthusiastischen Alemannia-Freunden bestehe.

Erich Helfers ist mit seiner Tochter einig: „Der Verein muss fortbestehen.“ Auch ihre Kundschaft in Büsbach sei einhellig der Meinung, der Spielbetrieb und die Nachwuchsarbeit des Aachener Klubs müssen unbedingt weitergehen.

„Manche unserer älteren Kunden sind aber nicht so häufig in Aachen und scheuen auch zusätzliche Bankformalitäten. Der Alemannia helfen wollen sie aber trotzdem“, beschreibt Cora Helfers-Cremer. So sei die Idee entstanden, die Sammelbüchse in dem Büsbacher Geschäft zu deponieren, damit die vielen Fans und Freunde der Alemannia Aachen vor Ort und unbürokratisch die Rettung des Vereins unterstützen können.

Noch bis zu den Weihnachtsfeiertagen wird die Spendendose bereitstehen, danach wird das „Rettungsgeld“ aus Büsbach auf das Spendenkonto der Alemannia überwiesen. „Wenn die Büchse früher voll ist, umso besser – dann überweisen wir gerne schon vorher den ersten Betrag“, erklärt Cora Helfers-Cremer.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert