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Albert-Schweitzer-Straße: Anwohner haben kaum Bedenken

Von: dö
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Abgesehen von einigen kleinen Änderungen hat die jetzt im Rathaus stattgefundene Bürgerversammlung die Verwaltungspläne zur Neugestaltung und zum Ausbau der auf dem Donnerberg gelegenen Albert-Schweitzer-Straße bestätigt.

Wie berichtet, sollen nicht nur die Gehwege, sondern auch die Fahrbahn samt Unterbau erneuert werden. So ist für die Gehwege ein Betonsteinpflaster und für die Fahrbahn eine strapazierfähige Asphaltdecke geplant. Außerdem soll die Freifläche an der Ecke Wiesen-/Albert-Schweitzer-Straße durch Baumanpflanzungen und Bänke neu gestaltet werden. Im Einmündungsbereich Martinstraße ist eine mit Grün versehene Verkehrsinsel vorgesehen, die zu schnelles Fahren verhindern soll.

Für Diskussionsbedarf im Kreise der Teilnehmer – rund 35 Anwohner waren anwesend – sorgten nur die voraussichtlichen Anliegerkosten, die eventuell zum Zuge kommende Sanierung der Hausanschlüsse und die Einstufung der Albert-Schweitzer-Straße als Anliegerstraße.

Genaue Höhe noch unbekannt

Allerdings konnte Siegfried Cremer, Mitarbeiter des Tiefbauamtes, über die genaue Höhe der Anliegerbeiträge noch keine Aussagen treffen, da „kurzfristige Planungsänderungen“ noch berücksichtigt werden müssten. Er versprach, die Kostenhöhe, wenn gewünscht, in Kürze per Telefon an alle Interessierten nachzureichen.

Auf wenig Verständnis stieß bei den Anwohnern die Einstufung der Albert-Schweitzer-Straße. „Das ist schon lange keine Anliegerstraße mehr, sondern eine Durchfahrtsstraße mit hohem Verkehrsaufkommen. Die Albert-Schweitzer-Straße wird als Abkürzung genutzt“, beklagten sich einige Anwohner, deren Anliegen aber bei den anwesenden Verwaltungsmitarbeitern, zu denen auch Tiefbauplaner Jörg Veltrup gehörte, abschlägig beschieden wurde. Denn eine Einstufung der besagten Straßen als Durchfahrts- oder Haupterschließungsstraße hätte für die betroffenen Anwohner zur Folge, dass die Anliegerbeiträge weniger hoch ausfallen würden.

Diskutiert wurde auch über die Gestaltung der geplanten Mittelinsel im Kreuzungsbereich Martinstraße. Von den Anwohnern werden in diesem Bereich mehrheitlich hochstämmige Bäume gewünscht .

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