Stolberg/Eupen - Acht Kunst(h)orte warten auf Besucher

Acht Kunst(h)orte warten auf Besucher

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Gemälde von Stephanie Krings, zu sehen im ehemaligen deutschen Zollhaus. Foto: Interessengemeinschaft Kunstroute Weser-Göhl

Stolberg/Eupen. Am Sonntag, 3. Februar, 14 bis 18 Uhr, warten wieder acht Kunst(h)orte im euregionalen Eupener Land auf Besucher. Das Zentrum für Kunst und Kultur de Kopermolen am Von-Clermont-Plein in Vaals zeigt die Werke, Gemälde und Zeichnungen von Henk Speth, Künstler aus der niederländischen Provinz Limburg.

Im ehemaligen deutschen Zollhaus, Eupener Straße 420, Aachen trifft man Kunst und Kultur im Köpfchen. Es erwartet Sie Stephanie Krings „plakativ“ Ausstellung. (bis 3. März).

Die 1985 geborene belgische Künstlerin Stefanie Krings zeigt gesellschaftskritisch anmutende Werke mit breiten Inhaltsbezügen und verschiedensten künstlerischen Mitteln. Das macht die Aussagerichtungen nicht nur vielfältig, sondern mehrdeutig, tief und schwebend. Die Betrachter der neuen Gemälde gewinnen dadurch vor allem mehr Freiheit, eigene Sinnbezüge und -zusammenhänge zu entdecken.

Der Konfliktreichtum der den Bildern innewohnenden Thematiken findet sich auch in der konsequenten Wahl der gebrauchten Materialien und Techniken wieder. Neben wenigen altbekannten Mittel der klassischen Malerei überwiegen in diesen Werken Elemente, welche gewöhnlich in der Street-art, der Pop-Art oder der Graffitiszene verwendet werden. Diese gewinnen durch den veränderten Rahmen des klassischen Museums- und Galeriekontext völlig neue Bedeutung und Wertigkeit. Im Belgischen Zollhaus ist Steffen Huhn mit der „leicht/blue hour“ Ausstellung (bis 24. Februar) zu sehen. Der Dresdener Künstler lädt mit seiner Lichtskulptur zum Platznehmen ein. Ein Platz von strahlender Unschwere direkt an der Grenze.

Das Ramírez-Máro-Institut hat seinen Sitz in einem kleinen Schlösschen direkt an der Göhl. Hier werden die Werke der renommierten Kunstmaler Antonio Máro und Rafael Ramírez Máro präsentiert. Adresse: 4730 Hauset-Raeren, Gostert 102.

Die Christian-Silvain-Stiftung stellt Teile ihrer bisher 465 Werke umfassenden Sammlung des in Flandern lebenden Eupener Künstlers Silvain im historischen Bergfried Stockem, Eupen, Stockem 50A, aus und präsentiert Exponate aus allen Schaffensperioden des Künstlers. Außerdem wird im Haus der künstlerische Nachlass von Theodor Brün (1885–1981) gezeigt.

In Baelen, Mazarinen 9, findet man die Fondation Peter Paul J. Hodiamont. In dem von ihm renovierten und ausgebauten wallonischen Bauernhof beeindrucken eine Fülle von Hodiamont-Arbeiten aus seiner über 60-jährigen Schaffenszeit. Ebenfalls können Grafiken und Zeichnungen seines Sohnes Andreas Hodiamont (+2003) und Gemälde von Maria Delhey Hodiamont, der Präsidentin der Fondation, besichtigt werden. Derzeit werden mehrere Glasfenster präsentiert, die Maria Delhey Hodiamont geschaffen hat.

Im Atelier I.S. in Walhorn, Heidestraße 39, kann man ganzjährig wechselnde Kunstausstellungen in entspannter Atmosphäre erleben. In den Werkstatträumen werden dem interessierten Besucher traditionelle Arbeitstechniken der Vergolder- und Restaurationskunst gezeigt und Fragen zu diesem Thema beantwortet. Die Besucher des Ateliers finden hier eine kleine Oase in der Kunst eine Lebensform ist, die zum Verweilen einlädt und neugierig macht.

Das Göhltalmuseum in Kelmis / Neu-Moresnet, Maxstraße 9-11, hat eine neue Gruppenausstellung organisiert: Sechs Malerinnen zeigen ihre Werke: Isabelle Vaessen aus Kelmis, Isabelle Rolin aus Grez-Doiceau, Michèle Cornez aus Rixensart, Anne Baugniet aus Jodoigne-Enine, Catherine Vanhaelen aus Waterloo, Francine Teller aus Dolhain-Limbourg.

Mit der achten Station steht das sehenswerte Herrenhaus Maison art Pütz in Montzen, Rue de Hombourg 2, kunstinteressierten Besuchern offen. Hier präsentiert der deutsche Bildhauer Dieter Schlusche seine modernen Steinskulpturen. Auch Gastkünstler stellen in dieser historisch wertvollen Landvilla aus. Die aktuelle Gastkünstler-Gruppenausstellung bestreiten: Xenia Maria Riebe, Susanne Büsche, Nadine Liesse, Gabriele Prill und Susanne Patzke. Präsentiert werden Skulpturen aus Papier und Ton sowie Malerei.

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