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Abstiegskrimi: FC Breinigerberg beim FC Adler Büsbach

Von: Lukas Franzen
Letzte Aktualisierung:
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Breinigerberg (rote Leibchen) tritt bei Adler Büsbach an. Beim Derby in der Kreisliga C geht es am Sonntag um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Adler, im Vorjahr Achter, haben zurzeit nur drei Punkte mehr als die Gäste. Foto: L. Franzen

Stolberg-Büsbach. Wer Toni Greven, Trainer des FC Breinigerberg, auf seine Saisonerwartungen anspricht, erhält eine unmissverständliche Antwort: „Unser Ziel war von vorne herein der Klassenerhalt. Sonst nichts.“ Und wie die Bilanz der Mannschaft nach elf Spieltagen zeigt, ist dieses Minimalziel keinesfalls zu pessimistisch formuliert gewesen.

In der Staffel 3 der Kreisliga C rangiert der FC Breinigerberg momentan auf Rang 14, dem drittletzten Tabellenplatz, der aller Voraussicht nach den Abstieg in die unterste Spielklasse bedeutet. Acht Niederlagen stehen bereits zu Buche. Nur zwei Siege und ein Unentschieden konnte die Elf von Toni Greven bisher einfahren. Zuletzt setzte es wieder drei Niederlagen in Serie.

Klar auf der Hand liegen für den Trainer die Gründe für die dürftige Punktausbeute seiner Mannschaft. „Ich habe ein Team übernommen, das sich aus vielen Kreisliga-D-Spielern zusammensetzt“, sagt Greven. Der Grund: Weil in der Sommerpause nicht nur Ex-Trainer Bernd Schäfer, sondern auch einige Spieler den Verein verließen, muss­te die 1. Mannschaft mit Spielern der 2. Mannschaft aus der Kreisliga D neu aufgebaut werden.

Schon in der Vorsaison war der FC Breinigerberg als Drittletzter nur hauchdünn am Abstieg vorbeigeschrammt. „Der Klassenerhalt ist nicht unmöglich, aber es wird schwer“, macht sich der Trainer keine Illusionen. Doch eines ist Greven, der in der Sommerpause von der Jugendabteilung des SV Breinig in den Nachbarort wechselte, trotz Abstiegssorgen wichtig: „Die Arbeit mit der Mannschaft macht mächtig Spaß.“

Ob die positive Stimmung auch einen Vorteil im Abstiegskampf bedeutet, gilt es gerade in den nächsten Wochen zu beweisen, denn an den nächsten vier Spieltagen warten ausnahmslos Mannschaften aus dem Tabellenkeller und damit direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt. Der erste von vier Abstiegskrimis steigt am Sonntag mit dem Derby beim FC Adler Büsbach (12.), der nur drei Punkte mehr als der FCB auf dem Konto hat. Danach heißen die Gegner VfR Linden-Neu­sen II (16.), SG Stolberg II (15.) und FC Stolberg II (13.).

Und Toni Greven weiß: „Nach diesen Partien wissen wir definitiv, wo wir stehen. Sie werden richtungsweisend sein.“ Immerhin: Stammspieler, auf die Greven in den vergangenen Wochen immer wieder verzichten musste, seien jetzt wieder einsatzbereit. „Es gibt also keine Ausreden mehr.“

Über eine dünne Personaldecke hatten zuletzt auch die Gastgeber des FC Adler Büsbach regelmäßig geklagt. Dementsprechend enttäuschend fielen die Ergebnisse des Teams von Trainer Günter Mauelshagen aus, das die Vorsaison auf einem soliden achten Platz beendete.

In dieser Spielzeit hingegen verloren die Büs­­bacher bereits ähnlich viele Partien wie ihr nächster Gegner, nämlich sieben von elf. Ein Sieg gegen Tabellenschlusslicht Linden-Neu­sen (9:1) und ein Unentschieden bei Falke Bergrath (2:2) verschafften den Adlern zuletzt leichten Rückenwind im Abstiegskampf.

Auch deshalb ist Grevens Respekt vor dem FC Adler Büsbach groß: „Im Gegensatz zu uns spielen die Büsbacher schon sehr lange in dieser Konstellation zusammen und haben in der Vorsaison wesentlich besser abgeschnitten. Für uns wird es auf jeden Fall ein sehr schweres Spiel.“

Entscheidende Wochen sind es aber auch für die Adler, auf die ein fast identisches Programm wartet. Denn nach dem FC Breinigerberg geht es gegen FC und SG Stolbergs Reserveteams: Derbywochen!

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