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Ab sofort wird in Stolberg die Bilanz überprüft

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Der Würfel ist gefallen: Der Erste Beigeordnete als Vertreter des in Urlaub weilenden Bürgermeisters Ferdi Gatzweiler und der Leiter des Amtes für Prüfung und Beratung (APB) haben sich über die Personalauswahl verständigt, die kurzzeitig für die Prüfung der Eröffnungsbilanz abgestellt wird.

Neben einer Kraft, die bereits im APB gearbeitet hatte, war die Abstellung der übrigen Mitarbeiter aus dem gehobenen Dienst zwischen Dr. Wolfgang Zimdars und Ralf Glantschnig strittig. Letztlich akzeptierte der APB-Leiter das Tableau des Beigeordneten, erklärte der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses (RPA), Dr. Tim Grüttemeier, auf Anfrage. Die Mitarbeiter sollen jetzt per Dringlichkeitsbeschluss formal als Prüfer bestellt werden.

Damit bleibt fachlich qualifiziertes Personal aus dem Amt für Finanzwesen außen vor, das der Kämmerer unter anderem zur Erstellung des Haushaltes 2012/13 einsetzt. Zwar wird Glantschnig seine Bedenken gegen die Personalauswahl und die Verweigerung extern eingekaufter Hilfe durch die Politik formal beim Bürgermeister einreichen, gleichwohl startet ab sofort in Stolberg die Überprüfung der Eröffnungsbilanz aus eigener Kraft. „Die Verantwortung für diese schwierige Situation liegt beim Kämmerer, aber Ausbaden muss sie nun der APB-Leiter”, sagte Grüttemeier und signalisierte die Rückendeckung des Rates für Ralf Glantschnig.

Andere Aufträge schieben

Der wage den Versuch, das abgestellte Personal soweit in die Aufgaben einzuweisen, dass es erfolgreiche Zuarbeit leisten könne; außerdem habe das APB eine Reihe weiterer Terminaufgaben zu erledigen. Im Gegenzug entlaste der Rat sein Kontrollorgan von Prüfaufträgen, die zeitlich geschoben werden könnten, so der RPA-Vorsitzende. Allerdings sei der Kämmerer gefordert, unverzüglich alle fertiggestellten Bilanzposten dem APB zur Verfügung zu stellen, das wiederum über erforderliche Nachbesserungen den Kämmerer sofort unterrichten werde.

Außerdem beabsichtige Glantschnig, den Vorschlag des Ratsmitgliedes Hans Kleinlein zur zeitlichen Mehrarbeit für sein Team aufzugreifen, um die vom nordrhein-westfälischen Innenminister gesetzte Silvesterfrist einhalten zu können.
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