Stolberg - Ab Juni geht´s im Schnellbus nach Aachen

Ab Juni geht´s im Schnellbus nach Aachen

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:
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Schnellbus ab Mühlener Bahnhof: Die Aseag will ab Juni Fahrten der Linie 25 anbieten, wobei alle Haltestellen in Stolberg weiterhin bedient werden. Foto: J. Lange

Stolberg. „Wir bieten schon immer einen guten Nahverkehr an und wollen ihn jetzt noch attraktiver machen”, kündigt Hermann Paetz an. Profitieren vom aktuellen Vorstoß des Hauptabteilungsleiters der Aseag werden vor allem die Stolberger.

Sie sollen vom Fahrplanwechsel im Juni an noch komfortabler nach Aachen und wieder in die Heimat kommen können - mit dem Schnellbus auf der Strecke der Linie 25, die vom Mühlener Bahnhof bis Vaals verkehrt.

Zunächst plant die Aseag morgens drei Fahrten in Richtung Aachen sowie nachmittags zwei Fahrten in Richtung Stolberg als Schnellbus durchzuführen. Dabei sollen wie gewohnt alle Haltestellen in der Kupferstadt bedient werden, aber ab Brand wird vor der Innenstadt nur noch Rothe Erde angefahren.

„Das bringt zwischen Brand und Bushof ein Zeitgewinn von fünf bis sechs Minuten”, sagt Paetz. „Hinzu kommt der psychologische Aspekt auf Seiten der Fahrgäste, wenn der Bus im Berufsverkehr nicht an jeder Haltestelle halten muss und wie der übrige Induividualverkehr die Grüne Welle ausnutzen kann.” Solch ein subjektiv empfundener Zeitvorteil sei ein nicht zu vernachlässigender Aspekt bei der Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs.

Die werde auch dadurch gesteigert, dass auf den bisher in Brand endenden bzw. beginnenden Fahrten der Linie25 das Umsteigen entfällt. Denn die Aseag möchte solche Verbindungen für das Schnellbus-Angebot nutzen. Geplant ist, morgens die Fahrten um 6.28, 6.58 und 7.58 Uhr ab Mühlener Bahnhof auf schnellem Wege bis ins Aachener Zentrum zu verlängern. Umgekehrt sind nachmittags zwei Fahrten im Zeitfenster zwischen 16 und 17.30 Uhr geplant.

Vorraussetzung, dass die Aseag ab Juni ihre schnelle Reise aufnehmen kann, ist allerdings die Zustimmung Stolbergs. Denn durch die Verlängerung des Linienweges bzw. eine zusätzliche entstehen für die Stadt Mehrleistungen von rund 1500 Wagenkilometer im Jahr, was zu Mehrkosten von etwa 1320 Euro führt. Diese werden nach geltendem Verteilungsschlüssel für den ÖPNV auf die Kommunen umgelegt.

Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt empfiehlt dem am 22.Januar tagenden Ausschuss für Verkehr, dem Vorschlag der Aseag zu folgen, „weil er zu einer Verbesserung des ÖPNV-Angebotes auf der Linie 25 führt”.
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