Stolberg - 877.000 Euro für den Weiterbau der Hauptschule

877.000 Euro für den Weiterbau der Hauptschule

Von: kol
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Nicht in Gefahr: Auch die Befreiung des Haupteingangs der Schule vom Lehrerparkplatz kann wie geplant ausgeführt werden. Foto: K. Linden

Stolberg. Ganz kurzfristig war das Thema unter Punkt B13 auf der Tagesordnung des Hauptausschusses gelandet, und relativ kurz waren auch die Beratungen über die Bereitstellung von Finanzmitteln für den verzugsfreien Fortbau an der Kogelshäuserschule.

Für die Baumaßnahme, die mit insgesamt 2,6 Millionen Euro veranschlagt ist, wurden bereits knapp über eine Million Euro ausgegeben, weitere 877.300 Euro hat der Ausschuss nun bewilligt, gegen die Stimmen der CDU, die aufgrund der Finanzlage erst im Rahmen der Haushaltsberatungen darüber entscheiden wollte.

Die Hauptschule wird bekanntlich um einen westlichen Anbau erweitert, der unter anderem Naturwissenschafts- und zusätzliche Klassenräume beherbergen soll. Weil es sich bei den nun auszuschreibenden Gewerken um Folgemaßnahmen handelt, muss die Kommunalaufsicht nicht abschließend darüber entscheiden.

„Das ist der klassische Fall einer Folgemaßnahme”, sagt Fachbereichsleiter Josef Braun. Die bewilligten Gelder fließen nun in weitere Aufträge für den Neubau, aber auch für die Außenanlage. Wie berichtet, wird dort ein terrassenförmiger Werkhof angelegt.

Eventuelle Sorgen, dass spätere Abschnitte des Bauvorhabens noch einmal einzeln abgewogen und der Kommunalaufsicht zur Genehmigung vorgelegt werden müssen, konnte der zuständige Fachbereichsleiter Josef Braun auf Anfrage zerstreuen. Die vorgesehenen Brandschutzmaßnahmen im Altbau hätte das ohnehin nicht betroffen.

Aber auch die geplante Verlegung des vor dem Haupteingang an der Breslauer Straße gelegenen Lehrerparkplatzes, die laut Plan im Anschluss an die Arbeiten in der Schule erfolgt, ist nicht in Gefahr. „Der Lehrerparkplatz gehört mit zu den Außenanlagen”, erklärt Braun. „Das ist alles eine Baumaßnahme, ein Paket.”

Schließlich sei es Teil des Umbaus, dass der eigentliche Haupteingang von den Schülern wieder als solcher genutzt werden kann. Rangierende Lehrerfahrzeuge würden da eine Gefahr darstellen, so Braun.

Klassische Folgemaßnahmen sind auch die Umbauten im Altbestand der Schule, sobald der Neubau bezogen werden kann. Dann sollen die frei werdenden Räume in Bewegungs- und Ruheräume umgestaltet, auch ein neues Schülercafé wird entstehen.

Glück also für die Kogelshäuserschule, dass hier, anders als beim Goethe-Gymnasium, die Bagger längst vorgefahren sind. Und deshalb gelten eben auch solche Maßnahmen nicht als neu.
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