Stolberg - 37 Aussteller präsentieren sich auf der Ausstellungsbörse

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37 Aussteller präsentieren sich auf der Ausstellungsbörse

Von: kol
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Im vergangenen Jahr fand die Ausbildungsbörse in Eschweiler statt. An manchem Stand konnten interessierte Jugendliche sogar selbst Hand anlegen, um so etwas über einen Ausbildungsberuf zu erfahren.

Stolberg. Seit Anfang des Jahres laufen die Vorbereitungen, am Freitag ist es soweit: Zu ihrer gemeinsamen Ausbildungsbörse laden die Städte Stolberg und Eschweiler in das Industriemuseum Zinkhütter Hof. Und das wird, glaubt man den Worten des Organisators auf Stolberger Seite, Jürgen Gerres, aus allen Nähten platzen.

37 Aussteller aus der Region kündigt Gerres an, so viele, dass der große Saal im Industriemuseum nicht ausreicht und man sogar auf Nebenräume zugreifen muss. „Es sind auch schon 500 Schüler aus beiden Städten verbindlich angemeldet”, führt Gerres weiter aus und betont: „Darüber hinaus ist jeder weitere Schüler und interessierte Bürger herzlich eingeladen.

Vor sieben Jahren startete die erste Ausbildungsbörse in Eschweiler, zwei Jahre später haben sich die beiden Nachbarstädte zusammengeschlossen. Mit Erfolg: Die Zahl der Ausbildungsbetriebe, die sich auf der Messe vorstellen, ist in dieser Zeit ebenso angewachsen wie die der Besucher.

Hatten die ersten Ausgaben noch jeweils im Herbst und die vergangene im Sommer stattgefunden, so ist man in diesem Jahr mit dem neuen Termin im April dem Wunsch vieler Schulen und Betriebe entgegen gekommen. „So ist auch kurzfristig noch etwas möglich”, erklärt Hans Schreiber von der Stadt Eschweiler, dass durch den frühen Kontakt eventuell noch mancher Vertrag für das am 1. August beginnende Ausbidungsjahr abgeschlossen werden könne.

Das Besondere an der Ausbildungsbörse ist aus Sicht der beiden Organisatoren aber, dass neben Firmenchefs und Ausbildungsleitern auch Azubis der einzelnen Unternehmen vor Ort sein werden, um ihren Altersgenossen Rede und Antwort zu stehen. „Das kommt bei vielen Jugendlichen besser an”, sagt Schreiber, und Kollege Jürgen Gerres ergänzt: „Das ist schon interessant, dass man sich so auf Augenhöhe über die Betriebe informieren kann.”

Unter den Ausstellern sind neben Berufskollegs und Fachschulen aus der Region auch verschiedene Verbände, die Polizei, die Bundeswehr und die Verwaltungen der Städte Stolberg, Eschweiler und des Kreises Aachen zugegen. Lokale Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die zum Teil sehr unterschiedliche Ausbildungsberufe anbieten, runden das Bild ab.

„Mitbringen sollte man ein gesundes Interesse und die Bereitschaft, eingeschlagene Pfade auch einmal zu verlassen und sich über andere Möglichkeiten zu informieren”, sagt Gerres, der darauf hinweist, dass ein gepflegtes Äußeres sicher nicht schadet, um beim potenziellen künftigen Arbeitgeber einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. „Es muss aber keiner im Anzug kommen”, schränkt er ein. Verträge werden nämlich im Zinkhütter nicht geschlossen, lediglich Kontakte geknüpft. Aber auch da schadet ein guter erster Eindruck sicher nicht.

Die Ausbildungsbörse findet statt am Freitag, 24. April, von 9 bis 14 Uhr. Eröffnet wird sie am Morgen von den beiden Bürgermeistern Ferdi Gatzweiler und Rudi Bertram.
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