200 Gäste beim Benefizkonzert „Stolberger musizieren für Stolberger”

Von: Lukas Franzen
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Johannes Kirch (Mitte), ein Stolberger Tenor an der Deutschen Oper Berlin, bedankt sich gemeinsam mit allen Auftretenden des Benefizkonzerts beim Publikum. Foto: L. Franzen

Stolberg. Überwältigt von der Zuschauerresonanz haben sich die Veranstalter des Benefizkonzerts „Stolberger musizieren für Stolberger” auch in diesem Jahr gezeigt. Über 200 Gäste folgten am Samstagabend der Einladung des Arbeitskreises Stolberger Musiksommer in den Zinkhütter Hof.

Bereits zum vierten Mal fand das Konzert für den guten Zweck, bei dem alle Akteure auf ihre Gage verzichteten, im Zinkhütter Hof statt. Kamen im letzten Jahr über 2000 Euro der Stolberger Schule „Talstraße” zugute, so wird in diesem Jahr die Stolberger Tafel mit Hilfe der Konzerterlöse unterstützt.

Den mit Abstand weitesten Weg an diesem Abend hatte der gebürtige Stolberger Johannes Kirch, denn er war extra aus der Hauptstadt Berlin angereist, um gemeinsam mit den anderen Stolberger Künstlern für den guten Zweck zu musizieren. Begleitet von Gunther Antensteiner begeisterte der hauptberufliche Tenor im Chor der Deutschen Oper Berlin das Publikum mit Liedern von Joseph Haydn, Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven oder Franz Schubert. Aufgewachsen in Stolberg-Atsch legte Johannes Kirch in seiner Heimatstadt die Grundlage für seinen heutigen Beruf. Mit dem Männerchor „Rheintreue” ge-wann er mehrere Meistertitel.

13 Sängerinnen des Frauenchors „Chorios” kamen ebenfalls gerne in Begleitung ihres Chorleiters Gregor Josephs, um mit ihren Stimmen die Stolberger Tafel zu unterstützen. Dabei präsentierte der 1997 gegründete Chor Ausschnitte seines aktuellen Programms „Legenden der Popmusik” mit Ohrwürmern von Stevie Wonder, Eric Clapton oder Abba.

Gemeinsam mit Brigitte Blanke am Klavier bewies Hannele Haas, dass Blockflöte keineswegs nur ein „Kinderinstrument” ist. Die frühere Lehrerin des Ritzefeld-Gymnasiums zog das Publikum mit ihrer Liederauswahl in ihren Bann.

Solidarität mit ihrer Heimat übten an diesem Abend auch Stolberger Nachwuchstalente wie die Geschwister Malte und Thorben Hennig. Die 14 und 11 Jahre alten Musiker faszinierten das Publikum am Klavier und an der Geige mit Stücken von Beethoven oder Chopin. Die 15-jährige Schülerin des Stolberger Goethe-Gymnasiums, Jenny Stein aus Aachen-Brand, bewies ebenfalls ihr Talent am Klavier mit einer modernen Liedauswahl von Yann Thiersen und Yiruma.

Mit interessanten Künstlern in der Kupferstadt geht es in den kommenden Monaten weiter. Das Benefizkonzert bildete auch in diesem Jahr den Startschuss zum Stolberger Musiksommer. Das erste Konzert mit dem Musiker-Trio „Gipsy Swing” findet am Sonntag, 9. Mai, in der Kirche St. Lucia statt. Sowohl Einzel- als auch Abo-Karten werden ab Mittwoch, 3. März, in der Bücherstube am Rathaus angeboten. Interessierte können sich auf der Internetseite des Vereins über das aktuellen Programm informieren.
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