Stolberg - 15. Ökumenische Karnevalssitzung lässt keine Wünsche offen

15. Ökumenische Karnevalssitzung lässt keine Wünsche offen

Von: Luisa Houben
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Pfarrer Andreas Hinze, Pfarrer Uwe Loeper und Pastor Hans Rolf Funken (v.l.) im Kreis der Fidelen Zunfthäre. Foto: Luisa Houben

Stolberg. Wenn Pastor, Pfarrer, Prinz und Garde „Stippeföttche“ tanzen, amüsiert das die Gäste im Saal und verbindet Alaaf und Amen. „Der schönste Mann Stolbergs, Daniel I.,“ wie ihn Pastor Hans Rolf Funken begrüßte, folgte der Einladung der Katholischen Gemeinde St. Lucia und der Evangelischen Kirchengemeinde Stolberg zur 15. Ökumenischen Karnevalssitzung, wie viele andere Jecke, gerne.

Das Moderatoren-Team, bestehend aus Pastor Hans-Rolf Funken, Pfarrer Andreas Hinze und Uwe Loeper, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Martin Luther in Brand, sorgten für beste Unterhaltung. Dabei waren die Aufgaben klar verteilt: „Pfarrer Hinze muss wirke, ich mulle!“, erklärte Pastor Funken dem Publikum.

Traditionell empfing das „Himmlische Dreigestirn“ die KG Fidele Zunfthäre im Gemeindezentrum Frankental. „Wir sind hier zu Hause, und ich freue mich besonders, dass wir mit unserer Marie Vanessa Strauch hier ihre Tanzpremiere feiern dürfen“, verkündigte Präsident Wolfgang Linz. Ihr Tanz war, wie der des Jugendtanzpaares, ein voller Erfolg. Isabel Hermans-Frank und Rene Klein begeisterten die Jecken mit spektakulären Hebefiguren.

Einzug erhielt auch die „Truppe vom Sender“ an diesem Abend. Die KG „De Wenkbülle“ stellte ihre Prinzessin Joyce-Isabel I.(Wielhardt) vor, die dem Publikum ein Ständchen brachte. Ein Highlight des Programms war der Auftritt der Showtanzgruppe. Sie bot dort ihren Tanz zum allerersten Mal in dieser Session dar und ernteten zahlreiche Bravo-Rufe aus dem Publikum.

„Beste Gruppe in Stolberg“

Dieser Meinung konnte Pastor Funken nur zu stimmen: „Ihr habt wie immer nicht zu viel versprochen – und was den Showtanz angeht, seid ihr die beste Gruppe in Stolberg.“ Für eine Zugabe blieb jedoch keine Zeit, denn ein Höhepunkt jagte den nächsten.

Zu den Liedern der „Karamba Männcher“ wurde geschunkelt und geklatscht, und in bester Laune wurde anschließend die KG Mölle empfangen. Zu ihrem ersten Auftritt bei der „Ökumene“ brachte die Garde Blümchen für die Damen im Saal mit. Prinzessin Janina I. (Grosche) trat auf, Marie Christina Wittland gab ihren Tanz zum Besten, und die Showtanzgruppen „Dreamdancer“ entführten das Publikum in 1001 Nacht. Mit der Gruppe „Dance Revolution“ folgte eine tänzerische Reise in den Dschungel: Sie erzählte die Geschichte von Tarzan und Jane.

Blumen und Bützje verteilten Funken, Hinze und Loeper an die Mädchen der KGs, Bier gab es für die Jungs. Wobei katholischer Messwein und evangelischer Abendmahlswein bei der ökumenischen Sitzung natürlich nicht fehlen durfte.

Alleinunterhalter Frank Hoffmann sorgte mit seinen musikalischen Darbietungen zwischen den Programmpunkten für allerbeste Stimmung.

Besonders originell war der Auftritt von „Stickler und Co.“ Das Schwarzlichttheater der sieben Herren erforderte volle Konzentration und Dunkelheit. Sie amüsierten das Publikum mit sieben tanzenden und singenden Vögeln.

Von der ersten ökumenischen Sitzung an gehören wie Pfarrer Loeper als Moderator auch Brander Vereine fest zum Programm. Bürgerprinz Thomas I. (Berger) wurde mit seinem Gefolge der KG „Erste Große Brander“ ebenso herzlich in Stolberg empfangen wie die KG „Brander Stiere“.

Doch damit nicht genug: Zudem traten noch die Altstadtmusikanten und Kantor Gunther Antensteiner als „Der westfälische Bauer“ auf.

Abmarsch und Amen für eine gelungene Sitzung mit vollem Programm und allerbester Stimmung im Saal!

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