Aachen - Zwischen Baesweiler und Monschau: Wohnen wird teurer

Zwischen Baesweiler und Monschau: Wohnen wird teurer

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Aachen. Die Wohnkostenbelastung der Mieterhaushalte im Altkreis gleicht sich dem Niveau in der Stadt Aachen weiter an. Mit 19,8 Prozent müssen die Einwohner zwischen Baesweiler und Monschau etwas weniger als ein Fünftel ihrer Kaufkraft für die Warmmiete ausgeben. Das sind nur noch 0,4 Prozentpunkte weniger als in Aachen.

Die durchschnittliche Wohnkostenquote in Nordrhein-Westfalen beträgt 18 Prozent. Das ergab der LEG-Wohnungsmarktreport für Nordrhein-Westfalen 2012. Im Altkreis wurden dafür im Zeitraum von zwölf Monaten 4840 Mietangebote ausgewertet.

5,43 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter und Monat verlangten Vermieter durchschnittlich zwischen April 2011 und März 2012, das sind 1,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, aber weniger als der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen (5,73 Euro). Einfache Wohnungen waren für 4,17 Euro im Angebot, hochwertige Wohnungen in guter Lage kosteten 7,28 Euro pro Quadratmeter und Monat. Würselen und Roetgen sind mit mittleren Angebotsmieten von 6 und 6,08 Euro pro Quadratmeter nach wie vor die teuersten Wohnstandorte.

Hochwertige Wohnungen liegen hier im Schnitt bei 8,12 bzw. 7,29 Euro pro Quadratmeter. Die Mieten seien zwar vergleichsweise hoch, so die LEG, aber die Wohnkostenquote bleibe durch die überdurchschnittlich hohe Kaufkraft der Haushalte mit etwa 18 Prozent auf einem mittleren Niveau. Roetgen steche hier mit einer überdurchschnittlich hohen Haushaltskaufkraft von fast 5000 Euro je Monat und Haushalt besonders hervor.

Mieter mit schmalem Budget werden im Altkreis nach wie vor in Monschau fündig. In allen Preisklassen gibt es dort die günstigsten Wohnungen. Monschau ist zudem die einzige Kommune, in der die Mieten seit 2009 zurückgegangen sind, und zwar um 5,6 Prozent. Den stärksten Anstieg - fünf Prozent - gab es in Würselen. (red)

Die Altkreis-Daten im Netz:
www.leg-nrw.de/wohnungsmarktreport
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