Wirtschaft und Tourismus: Die Städteregion soll Einheit werden

Von: Joachim Rubner
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Aachen. Die Städteregion Aachen soll möglichst bald und gut zusammenwachsen. Vor allem auf dem Gebiet der Wirtschaftsförderung und des Tourismus besteht noch viel Handlungsbedarf, meinen Heiner Höfken, Kandidat für den Städteregionstag, und Uwe Zink, Kandidat für das Amt des Städteregionsrates (beide SPD).

Förderung aus einer Hand

„Die Städteregion Aachen hat viele Facetten und Möglichkeiten in der Wirtschaftsförderung”, sagte Zink am Donnerstag und betonte ausdrücklich die enorme Wichtigkeit einer einheitlichen Wirtschaftsförderung in dem 570.000 Einwohner großen Gebiet. Die Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer (Agit) müsse dies im Namen aller zehn Kommunen betreiben.

„Es ist ganz wichtig, dass die Agit dies alleine macht, damit wir eine effiziente Wirtschaftsförderung aus einer Hand bekommen, und zwar weltweit”, so Zink, der betonte, dass die Kommunen ihre jeweiligen Wirtschaftsförderer allerdings auch behalten sollten.

Eine Wirtschaftspolitik weit weg vom „Kirchturmdenken” wünscht sich auch Höfken. Das Thema sei zwar ein streitträchtiger Bereich, da unter Umständen auch in Zukunft jede Kommune für sich arbeite, dennoch müsse man versuchen, auf lange Frist eine gemeinsame Wirtschaftsförderung zu erhalten, meinte Höfken.

Ähnlich wichtig sind für die SPD und die beiden Städteregionskandidaten der Tourismus und gemeinsame touristische Zielsetzungen, denn die Städteregion gehört innerhalb des NRW-Tourismus zur Region „Eifel und Region Aachen”. Es gibt heute verschiedenste touristische Organisationseinheiten, die jedoch bis dato nicht miteinander kooperieren. „Ziel muss es sein, eine touristische Vernetzung in der gesamten Städteregion anzustreben, ohne jedoch die bestehenden Tourismusorganisationen zu ersetzen”, meinte Zink.

Die SPD schlägt daher vor, die einzelnen touristischen Bereiche wie Eifel-Touristik, Aachen Tourist Service (ats) und Grünmetropole über ein Internet-Portal zu verlinken, damit allen Touristen ein Gesamtkonzept einer touristischen Vermarktung geboten wird. Über das bereits geplante Informations- und Buchungssystem TKN werden Möglichkeiten zur Verfügung gestellt, Übernachtungen und auch Veranstaltungen zu buchen und sich über die Städteregion zu informieren. Trotzdem sollen die Bereiche Eifel, Aachen und Grünmetropole auch in Zukunft weiterhin für die eigene Entwicklung verantwortlich sein.

Euregionales Informationsportal

Das Informationsportal „Top-Euregio” wird von der SPD als ein guter Ansatz gesehen, als euregionales Portal durch Verlinkung zwischen den Anbietern von Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen dem Nutzer möglichst viele Information einfach anzubieten. Zudem soll die Ausrichtung der touristischen Städteregion mit den Partnern in Belgien und den Niederlanden abgestimmt sein.
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