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Stefan Kämmerling: „Ein außergewöhnliches Talent”

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„Der Mann besitzt ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit”: Martin Schulz (l.), Vorsitzender des SPD-Unterbezirks, schlägt den Eschweiler Stadtverbandsvorsitzenden Stefan Kämmerling als Kandidaten für den Landtag im Südkreis vor. Foto: Silvia Kurth

Kreis Aachen. „Ein außergewöhnliches politisches Talent” legt Martin Schulz, Kreisvorsitzender der SPD, seiner Partei und, wenn dort alles gut geht, im kommenden Jahr dem Wahlvolk ans Herz: Stefan Kämmerling, 33-jähriger Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Eschweiler, soll im Mai 2010 im Wahlkreis 4 (Eschweiler, Stolberg, Roetgen, Simmerath, Monschau) für den Landtag kandidieren.

Einen Kandidaten vorzuschlagen „ist das vornehme Recht eines Unterbezirksvorsitzenden”, sagte Martin Schulz am Freitagabend bei einem Besuch in Eschweiler. „Das habe ich selten gemacht.” Diesmal aber begleiten klare öffentliche Worte des Fraktionsvorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei im Europaparlament einen Kandidaten durch die Parteiinstanzen.

Kämmerling, der schon „in jungen Jahren Verantwortung übernommen hat” und seit April vergangenen Jahres den Eschweiler Stadtverband führt, sei es gelungen, in einer Stadt, wo der Bürgermeister, Rudi Bertram, und der Fraktionsvorsitzende, Leo Gehlen, „solche Schwergewichte sind”, sein Profil zu schärfen.

„Ein Grund, weshalb ich ihn als Landtagskandidaten vorschlagen will, ist die Intensität, mit der er in seinem Wahlkreis gearbeitet hat.” Und mit durchschlagendem Erfolg: In „Stadtmitte” wurde Kämmerling bei der Kommunalwahl mit rund 47 Prozent der Stimmen direkt gewählt. „Der Mann besitzt ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und Authentizität”, er gehöre nicht zu den Angepassten und habe „keine Angst vor Fürstenthronen”, so Schulz. „Das finde ich toll.”

In den nächsten Wochen werden die Parteigremien die Entscheidung treffen. „Wir haben sicher eine hohe Zustimmung zu Stefan Kämmerling”, betont Schulz, auch aus Stolberg und der Nordeifel.

„Wir brauchen wieder einen starken Vertreter gegenüber der Landesregierung”, warf Kämmerling dem CDU-Landtagsabgeordneten Axel Wirtz, der im Mai 2010 wieder antritt, gleich den Fehdehandschuh hin. Wobei er seine Verankerung in der Basis betont: „Da ich ein Kommunalpolitiker bin, bekomme ich die ganz normalen Nöte mit. Ich möchte auch im Landtag Kommunalpolitiker bleiben.”
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