Alsdorf - SPD-Spitzenkandidaten im Dialog mit Hannelore Kraft

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SPD-Spitzenkandidaten im Dialog mit Hannelore Kraft

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:
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Im Dialog: Spitzengenossin Hannelore Kraft (2.v.r.) mit den drei SPD-Kandidaten Alfred Sonders (v.l.), Uwe Zink und Martin Peters sowie Moderator Martin Schilling.

Alsdorf. Genau 24 Stunden war es her, dass die NRW-SPD den Wahlkampf im Kölner Palladium offiziell eröffnete. Da stand Hannelore Kraft, Chefin der Sozialdemokraten in NRW, schon am Rednerpult in der Alsdorfer Stadthalle. Kraft war am Samstagabend zum Dialog mit den Bürgern und den SPD-Kandidaten Martin Peters (Bundestag), Uwe Zink (Städteregion) und Alfred Sonders (Bürgermeister Alsdorf) gekommen.

Kraft präsentierte den Zuhörern auch gleich ihre Rezept für den Weg aus der Wirtschaftskrise: „Die schwarz-gelbe Landesregierung hat gesagt, der Markt werde das schon ganz alleine regeln. Die haben nichts gelernt, was ihre Privatisierungswut angeht. Ich sage: Wir brauchen einen starken Staat, der in der Lage ist, Regeln zu setzen und Regeln zu kontrollieren.”

Für Kraft ist besonders wichtig, dass die Politik in den Kommunen und Kreisen dabei eine entscheidende Rolle einnimmt. „Kommunalpolitik ist die Basis unserer Arbeit. Hier werden wir an dem gemessen, was wir für die Menschen tun. Hier müssen wir Gemeinschaft organisieren.” Die Landes- und Bundespolitik könne nur die nötigen Strukturen schaffen. In diesem Punkt versprach Martin Peters Unterstützung - falls er im Herbst in den Bundestag einzieht. „Der Kanaldeckel im Kreis Aachen muss in Berlin wichtig sein”, brachte es der 26-jährige Stolbeger auf eine kurze Formel.

Auch Uwe Zink betonte, dass es gelte, Fördermöglichkeiten von Bund und Land zu nutzen. „Wir haben das Konjunkturprogramm als erste umgesetzt. Jetzt müssen wir weiter für den Ausbau von erneuerbaren Energien arbeiten”, sagte Zink, der Bau- und Umweltdezernent des Kreises Aachen ist. Zentral sei dabei die Rolle der RWTH, schließlich sollen im Rahmen des Campus-Projektes tausende Arbeitsplätze geschaffen werden. Für neue Jobs will auch Sonders sorgen. „Ein Bürgermeister muss Arbeitsplätze schaffen. Dafür müssen wir Arbeitgeber und Einzelhändler für unsere Stadt begeistern.”

In diesem, aber auch in vielen anderen Bereichen ist für Zink das weitere Zusammenwachsen der Region wichtig, um erfolgreich arbeiten zu können: „Wir müssen erst mal eine Region werden. Bei der Euregionale haben wir gezeigt, dass wir zusammenarbeiten können. Jetzt haben wir noch viele Projekte wie die Bewebung für die Internationsle Gartenbauausstellung vor der Brust, die wir nur gemeinsam als Städteregion bewältigen können.” Die Städteregion sei ein Modell der Zukunft, betonte Zink: „Wir bündeln die Kräfte der neun Kreiskommunen und der Stadt Aachen und treten gemeinsam auf. Wenn man 570.000 Menschen vertritt, hat die Stimme ein großes Gewicht.”
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