Würselen - „Seltsames Verhalten”: Dance-Party steigt auf Merzbrück

„Seltsames Verhalten”: Dance-Party steigt auf Merzbrück

Von: Stefan Schaum
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Blickt dem Festival im Flugzeu
Blickt dem Festival im Flugzeughangar gelassen entgegen: Dako Genjato organisiert auf Merzbrück das „Seltsame Verhalten”. Foto: Stefan Schaum

Würselen. Die Bässe werden bis zum frühen Morgen ordentlich wummern. Sollen sie doch - hier draußen stört das niemanden. Das nächste Wohnhaus ist viele hundert Meter weit weg. Zum zweiten Mal wird ein Flugzeughangar auf dem Flugplatz Merzbrück zur Kulisse für das Electro-Musikfestival „Seltsames Verhalten.”

Bis zu 6000 Tänzer sollen am heutigen Freitag eine große Party starten, die bis zum Sonntagmorgen gefeiert wird. „Die Bedingungen sind hier ideal”, sagt Organisator Dako Genjato, der diesmal mehr Publikum als bei der Erstauflage im vergangenen Jahr erwartet. „Der Vorverkauf läuft richtig gut”, sagt er, doch auch Kurzentschlossene werden an der Abendkasse noch Tickets erhalten. Die Musik ist eher was für eine eingeschworene Dance-Szene. Von Minimal bis House reicht die Palette, die die DJs auflegen. „Da kommen auch viele Gäste aus anderen Bundesländern”, freut sich Genjato darüber, dass die vor vier Jahren am Eschweiler Blausteinsee gestartete Reihe sich überregional etabliert hat.

Das Positive: In Würselen droht kein Ärger mit Nachbarn. Den gab es im Mai 2010, damals hatten Ofdener sich über den Lärm beschwert, der vom Ufer des Alsdorfer Weihers herüberschwappte, wo die Party Station gemacht hatte. Auf Merzbrück gibt es keine Probleme. Auch nicht mit den Piloten, die während der Festivaltage ganz normal hinter dem umzäunten Partygelände abheben und landen können. „Ist ein Superanblick, wenn man am Hangar tanzt und sieht, wie morgens die Flieger starten”, sagt Dako Genjato. Den können erstmals auch Camper genießen. 100 Parzellen auf dem Gelände sind für Zelte reserviert.

Karten sind an der Abendkasse erhältlich

Am Freitag, 11. Mai, startet das Festival um 20 Uhr auf dem Flugplatz. Ab 3 Uhr wird Felix Kröchter als letzter von fünf DJ-Acts am Mischpult stehen. Schluss mit der Musik soll erst im Morgengrauen sein.

Am Samstag, 12. Mai, beginnt die Party bereits um 12 Uhr. Letzter Gig des Tages ist ab 3 Uhr „Remerc”. Tageskarten kosten an der Abendkasse 20 Euro. Ein Shuttlebus verbindet die Aachener Pontstraße zu jeder vollen Stunde mit dem Festivalgelände, an dem es zudem ausreichend Parkraum geben soll.

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