Alsdorf - Personalrochade: Neue Doppelspitze bei den Grünen

AN App

Personalrochade: Neue Doppelspitze bei den Grünen

Von: Udo Kals
Letzte Aktualisierung:
Die neue Grünen-Doppelspitze
Die neue Grünen-Doppelspitze in der Städteregion: Martine Kremer (r.) und Marc Peters führen die Partei bis Anfang 2013. Foto: Udo Kals

Alsdorf. Wurden Ingrid von Morandell und Dr. Thomas Griese erst im Februar für zwei weitere Jahre als Grünen-Doppelspitze in der Städteregion bestätigt, hat das Vorstandstandem der Partei nur fünf Monate später ein komplett neues Gesicht.

Martine Kremer und Marc Peters sollen die Grünen für die verbleibenden anderthalb Jahre bis zum nächsten Parteitag führen. Während die 28-jährige Kremer, die zugleich Sprecherin des Aachener Ortsverbandes ist, ohne Gegenkandidatin rund 90 Prozent der Stimmen erhielt, setzte sich der Vorstandsfavorit Peters gleich im ersten Wahlgang gegen zwei Konkurrenten mit absoluter Mehrheit durch. Der 48-Jährige aus dem Ortsverband Würselen erhielt bei der Mitgliederversammlung in Alsdorf 39 der 77 Stimmen, Wolfgang Wetzstein kam auf 20, Richard Gutermuth auf sieben Ja-Stimmen.

Griese setzte eine wahre Personalrochade in Gang, weil er nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz als Staatssekretär ins Mainzer Umweltministerium gewechselt ist und seine Posten als Parteichef und stellvertretender Städteregionsrat nicht mehr wahrnehmen kann. Daraufhin folgte ihm die bisherige Fraktionssprecherin im Städteregionstag, Elisabeth Paul, als Vize-Städteregionsrätin. Da Parteichefin Ingrid von Morandell wiederum den Fraktionsvorsitz von Paul übernahm, gab sie auf Drängen einzelner Ortsverbände ihr Amt in der Partei auf, das nun Kremer innerhat.

Gemeinsam will die neue Doppelspitze in den kommenden Monaten die Basis in den elf Ortsverbänden sowie zugleich den städteregionalen Zusammenschluss stärken. „Durch die Fusion zum gemeinsamen Kreisverband sind wir in Nordrhein-Westfalen der zweitgrößte Kreisverband der Grünen und können so mit einer Stimme in der Städteregion sprechen”, betonte Kremer mit Blick auf die inzwischen 650 Mitglieder zwischen Baesweiler und Monschau. Peters schlug in die gleiche Kerbe: „Dieser eingeschlagene Weg, eine Partei für die gesamte Städteregion aufzustellen, liegt mir am Herzen. Ich möchte den Weg fortsetzen und intensivieren. Das ist mir wirklich wichtig.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert