„Ökoprofit“: Mit Umweltschutz die Betriebskosten senken

Von: jg
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Städteregion Aachen. Es gibt Projekte, die sind so erfolgreich, dass sie immer wieder aufgelegt werden. Ein solches Projekt ist „Ökoprofit“. Es geht jetzt in der Städteregion in die achte Runde! Bislang haben sich 78 Unternehmen an dem bundesweit erfolgreichsten Beratungsprojekt für Energie- und Umweltmanagement beteiligt. Das Ziel ist, Betriebskosten zu senken und zugleich die Umwelt zu schonen.

 Der Erfolg lässt sich mit wenigen Zahlen dokumentieren: Die 78 Betriebe haben mittlerweile den jährlichen Wasserverbrauch um etwa 210000 Kubikmeter gesenkt, sie verbrauchen zusammen gut 34 Millionen Kilowattstunden weniger Energie und produzieren gut 6000 Tonnen weniger Restmüll. Der Ausstoß des Treibhausgases CO2 wurde bislang um 15.600 Tonnen reduziert. Zusammen sparen die 78 Ökoprofit-Unternehmen jetzt Jahr für Jahr über drei Millionen Euro Betriebskosten ein - und das bei einer einmaligen Investitionssumme von insgesamt etwa 15 Millionen Euro. Das zeigt: Umweltschutz zahlt sich relativ schnell in barer Münze aus. Genau das ist der Grundgedanke von Ökoprofit: ökonomischen Gewinn mit ökologischem Nutzen zu verbinden.

Unternehmen, die an dem Projekt mitwirken, bekommen Berater an die Seite gestellt, die ihnen bei der Optimierung der Betriebsabläufe helfen. Im Mittelpunkt stehen umwelt- und damit zumeist auch kostenrelevante Faktoren wie der Energie- und Wasserverbrauch oder die Abfall- und Abwassermenge. Einbezogen werden zudem rechtliche und organisatorische Fragen sowie Arbeitssicherheit.

Vor mehr als zehn Jahren hat der damalige Kreis Aachen das Projekt nach Aachen geholt. Längst ist auch die Stadt Aachen mit im Boot. Mit der fachlichen Beratung sind die B.A.U.M. Consult GmbH aus Hamm sowie die Aachener Unternehmensberatung consulting – Dr. Saumweber & Partner beauftragt. Um Sparpotenziale zu ermitteln, gehen die Experten in die Betriebe und machen eine Bestandaufnahme. Gemeinsam mit den jeweiligen Ökoprofit-Beauftragten der Firmen wird dann nach einer Schwachstellenanalysen ein Maßnahmenplan erarbeitet. Ergänzend zu den Vor-Ort-Terminen gibt es während der einjährigen Projektlaufzeit acht Workshops.

Betriebe aus der Städteregion, die mitmachen möchten, können sich an Hubert Schramm vom Umweltamt der Städteregion, 0241/5198-2558 oder E-Mail: hubert.schramm@staedteregion-aachen.de, wenden. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt.

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