Stolberg - Notfallseelsorge für die Zukunft gesichert

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Notfallseelsorge für die Zukunft gesichert

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Stolberg. Auch in Zukunft soll die Notfallseelsorge in der Städteregion unter professioneller Leitung stehen.

Bei einer außerordentlichen Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises beschlossen am Samstag in Stolberg die rund 130 Synodalen, dass eine Stelle mit 25-prozentigem Pfarranteil geschaffen werden soll.

„Bisher wurde die Notfallseelsorge engagiert und fachkundig von Pfarrer Frank Ertel koordiniert, der die kreiskirchliche Pfarrstelle für die Telefonseelsorge inne hat. Ihm ist es wesentlich zu verdanken, dass die Notfallseelsorge so anerkannt, ausgebaut und weiterentwickelt wurde”, honoriert Superintendent Pfarrer Hans-Peter Bruckhoff das Engagement Ertels. „Da Pfarrer Ertel zur kommenden Herbstsynode die Notfallseelsorge abgibt, gab es Handlungsbedarf. Mit dem neuen Pfarrstellenanteil können wir diese wichtige Arbeit verantwortlich weiterführen und mit dem katholischen Partner weiterentwickeln.”

In Zusammenarbeit mit dem katholischen Bistum Aachen leisten die derzeit 32 Seelsorgerinnen und Seelsorger beider Konfessionen bei Betroffenen und Angehörigen schwerer Unfälle die erste psychologische Betreuung. Sie werden über die Leitstelle der Städteregion alarmiert. Im Schnitt wird die Notfallseelsorge im Jahr zu 200 Einsätzen gerufen, in den vergangenen Monaten unter anderem zu den tragischen Bränden im Preuswald und in Verlautenheide und zu den schweren Verkehrsunfällen auf der Trierer und der Vaalser Straße.

Doch nicht nur die personellen Strukturen standen auf der Tagesordnung und so fanden darüber hinaus diverse Workshops sowie die Wahlen von Abgeordneten für die jährlich stattfindende Synode der evangelischen Kirche im Rheinland statt.

Sechs Theologen und zehn Laien aus 13 evangelischen Kirchengemeinden des Kirchenkreises Aachen kandidierten. Als Abgeordnete für die Landessynode wurden neben Superintendent Hans-Peter Bruckhoff auch Pfarrer Guntram Schindel (Aachen), Axel Schneider (Aachen) und Susanne Degenhardt (Hoengen-Broichweiden) bestimmt.

Weiterhin wurden jeweils zwei Vertreter für jeden Abgeordneten ernannt. Dazu zählen Pfarrer Jens-Peter Bentzin (Monschau), Pfarrer Erik Schumacher (Schleiden), Malte Duisberg (Schleiden), Dr. Matthias Wendt (Würselen), Marion Timm (Aachen), Rolf Gündel (Aachen), Claudia Immendorf (Aachen) und Elke Kottowski-Klasner (Herzogenrath).
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