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Kisten packen: Der Großumzug beginnt

Von: Udo Kals
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Die Hüllen sind gefallen: Seit wenigen Tagen präsentiert sich die Fassade des Sparkassen-Neubaus an der Zollernstraße ohne Gerüst. Im Oktober soll der Umzug beginnen.

Aachen. Das Chaos vor seiner „Haustüre” ist natürlich auch Axel Hartmann nicht entgangen. „Wie auch”, meint der Vertreter von Städteregionsrat Helmut Etschenberg. Denn seitdem die Stawag vor dem Städteregionshaus buddelt und die Zollernstraße halbseitig in Richtung Normaluhr gesperrt ist, herrscht für viele Autofahrer Ausnahmezustand, wird im Schatten der Verwaltungsgebäude mächtig gehupt, geschimpft und gewendet.

In einigen Wochen werden auf der Hauptverkehrsader deutlich weniger Autos unterwegs sein. Der Grund ist simpel: Spätestens Anfang September bis voraussichtlich April 2012 wird die Zollernstraße für eine Kanalsanierung und den Bau einer Fernwärmeleitung komplett gesperrt. Und das erfreut Hartmann wohl noch weniger. Denn zwischen Oktober und Jahresende steht ein Großumzug an. Ob Umwelt-, Kataster-, Ordnungs- oder Versorgungsamt: 270 Mitarbeiter der Städteregion wechseln ihren Arbeitsplatz.

Alleine 200 von ihnen werden dann ihr Büro in dem Neubau haben, den die Sparkasse für 20 Millionen Euro an der Ecke Zollern-/Bachstraße hochzieht. „Ohne die Hauptzufahrt Zollernstraße steht uns eine logistische Herausforderung bevor”, meint Hartmann. Doch er ist zuversichtlich: „Wir sind gut vorbereitet, das werden wir auch so meistern.” Dabei verspricht die Stawag eine enge Abstimmung mit der Städteregion. „Es wird zwar nicht ganz komfortabel, aber wir werden flexible Lösungen finden”, sagt Stawag-Sprecherin Eva Wu-ßing.

Währenddessen die Straßenbauarbeiten gerade erst anfangen, legen die Handwerker im Neubau an der Zollernstraße in diesen Tagen und Wochen letzte Hand an. Fast punktgenau zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich wurde jetzt die Hüllen fallengelassen, die Fassaden von den Gerüsten befreit. „Wir liegen vollkommen im Zeit- und Finanzplan”, sagt Sparkassen-Sprecher Erich Timmermanns, der wie Hartmann die Zusammenarbeit lobt.

Am 21. September soll die Übernahme vom Generalunternehmer erfolgen. Zum 1. Oktober soll der Bau, der fünf Stockwerke und ein zusätzliches Staffelgeschoss umfasst sowie drei denkmalgeschützte Gründerzeit-Häuser integriert, bezugsfertig an die Städteregion übergeben werden. Während im Erdgeschoss eine Sparkassen-Filiale einzieht, mietet die Veraltung rund 7000 Quadratmeter mit dem Ziel an, die Behörde möglichst an einem Standort zu zentralisieren, sagt Hartmann.

Derzeit sitzen städteregionale Mitarbeiter beispielsweise noch in Aachener Immobilien in der Turpin-, Aurelius- oder Lagerhausstraße. Die Geschäftsführung des Jobcenters bleibt - nach Absprache mit der Stadt Aachen, wie Hartmann betont - vorerst noch in Eschweiler. Das große Stühlerücken und Kistenpacken kann bald beginnen.
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