Aachen - Im ersten Halbjahr fast 86.500 Temposünder erwischt

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Im ersten Halbjahr fast 86.500 Temposünder erwischt

Von: jg
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Aachen. Viele Autofahrer im Altkreis Aachen pflegen offenbar einen rasanten Fahrstil und halten sich nicht an die jeweils vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit.<br /> <br />

86.437 dieser „Schnellfahrer” - richtige Raser waren laut Holger Benend von der Pressestelle der Städteregion vergleichsweise wenige darunter - wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erwischt. Im ersten Halbjahr 2010 waren es 1294 weniger.

Die meisten Autofahrer waren bis zu 20 Stundenkilometer zu schnell unterwegs und kamen mit einem Verwarnungsgeld davon. 80.919 solcher Bescheide schickte die Städteregion heraus, 685 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Mit Bußgeldern ab 35 Euro wurden im ersten Halbjahr 5518 (Vorjahr: 4909) Temposünder belegt. Sie hatten die zulässige Geschwindigkeit um 21 Stundenkilometer oder mehr überschritten.

„Das liegt alles innerhalb der normalen Schwankungen”, sagt Benend. Erfahrungsgemäß hänge die Zahl der „Geblitzten” gerade im ersten Halbjahr von den Witterungsverhältnissen ab.

„Wenn es länger als gewöhnlich friert oder schneit, sind viele Autofahrer vorsichtiger unterwegs als sonst. Entsprechend sinken dann die Fallzahlen.” Und im vergangenen Jahr habe es bis in den März hinein winterliche Straßenverhältnisse gegeben. Das erkläre vielleicht, warum damals weniger Autofahrer auffällig geworden seien.

„Häufiger kontrolliert haben wir jedenfalls in diesem Jahr nicht”, betont er. Es seien auch keine neuen stationären Messstellen dazugekommen. Und die mobilen Kontrolleure seien wie in den Vorjahren vor allem an den bekannten „Gefahrenstellen” - etwa im Umfeld von Kindergärten, Schulen oder Altenheimen - im Einsatz gewesen.

„Auch da hat es keine größeren Änderungen gegeben”, sagt Benend und fügt hinzu: „Wenn die Zahl derer steigt, die deutlich schneller fahren als erlaubt und deshalb ein Bußgeld zahlen müssen, zeigt das, dass Geschwindigkeitskontrollen notwendig sind.”

Für den Haushalt der Städteregion sind die Temposünder übrigens durchaus eine bedeutende Einnahmequelle: 4,46 Millionen Euro sind für das laufende Jahr eingeplant.

Fast die Hälfte davon, rund 2,14 Millionen Euro, spülen schon die Knöllchen aus dem ersten Halbjahr in die Kasse - „sofern alle bezahlt werden”, wie Benend einschränkend sagt. Und die andere Hälfte, da ist er sicher, werde bis Ende des Jahres erreicht.

„Erfahrungsgemäß ist das zweite Halbjahr stärker als das erste.” Sprich: Im Sommer und Herbst sind die Autofahrer zwischen Baesweiler und Monschau besonders rasant unterwegs.
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