Freizeittipps Freisteller

Gut betreut in den Kreißsaal: Zwei Hebammen beantworten Fragen

Von: ath
Letzte Aktualisierung:
14822248.jpg
Am Mittwoch am Lesertelefon: Manuela Osman...
14822253.jpg
...und Bettina Cremer-Hine.

Stolberg. Es ist auch in unseren modernen Zeiten immer noch ein kleines Wunder, wenn ein kleiner Mensch das Licht der Welt erblickt. Die Freude über das Baby lassen insbesondere die frischgebackene Mama meist schnell die Strapazen vergessen, die hinter ihr liegen.

Steht ihr dieses Ereignis noch bevor, zumal wenn es das erste Kind ist, mischt sich in die Vorfreude auch die ein oder andere Unsicherheit. Darum ist es umso wichtiger für werdende Eltern, sich in der Vorbereitung auf dieses besondere Ereignis gut und kompetent betreut zu fühlen.

Im Rahmen unserer Telefonaktion „Leser fragen – Ärzte antworten“ am Mittwoch, 21. Juni, geben die leitende Hebamme der Klinik für Geburtshilfe am Bethlehem Gesundheitszentrum, Manuela Osman, und ihre Kollegin Bettina Cremer-Hine einen Einblick, wie eine solche Begleitung ausschaut und beantworten Fragen rund um das Thema „Geburt“.

Viele angehende Eltern nutzen die Möglichkeit einer Kreißsaalführung, um sich mit den Örtlichkeiten und Abläufen vertraut zu machen und für ein erstes Kennenlernen mit den betreuenden Hebammen und Ärzten. Bei der Anmeldung zur Geburt besteht dann die Möglichkeit, auf individuellere Fragen einzugehen, zum Beispiel, welche Möglichkeiten der Schmerzlinderung unter der Geburt möglich sind und für wen sie in Frage kommen.

Die Möglichkeiten reichen hier von alternativen Methoden zur Beruhigung und Schmerzlinderung wie Akkupunktur und Homöopathie über Medikamente bis zur regionalen Betäubung durch eine Periduralanästhesie (PDA). Erleichterung während der Geburt können Wechsel der Körperhaltung, zum Beispiel Sitzen auf dem Gymnastikball, Liegen auf der Seite sowie Entspannungs- und Atemübungen, ein Fußbad, eine Wärmflasche oder eine Massage bieten.

In einem solchen Gespräch können auch mögliche Gebärhaltungen besprochen werden. Wobei sich letztlich erst während der Geburt selbst entscheidet, ob eine Frau während der Austreibungsphase lieber auf einem Hocker oder in der Wanne sitzt, auf dem Boden hockt oder im Bett liegt. Das ergibt sich aus dem momentanen Befinden.

Die Geburtsposition kann am Ende ganz anders sein, als vorher besprochen. Hebammen reagieren da flexibel, weil keine Frau vorher einschätzen kann, wie sie sich während der Geburt tatsächlich fühlen wird. Zur weiteren Vorbereitung gehört am Bethlehem Gesundheitszentrum ein Geburtsplanungsgespräch, bei dem die Abläufe mit einem der Oberärzte der Klinik für Geburtshilfe durchgesprochen werden.

In den ersten Stunden nach der Geburt bleibt die junge Familie zunächst im Kreißsaal, wo sie weiter von einer Hebamme betreut wird. Sie überwacht die Mutter engmaschig, um Komplikationen zu verhindern, hilft beim ersten Stillen und dabei, eine Beziehung zwischen den Eltern und ihrem Neugeborenen aufzubauen. Zudem begleitet eine Hebamme Mutter und Baby bei Bedarf auch nach der Entlassung zu Hause, damit der Start in das Leben mit Kind gut gelingt.

Die Telefonnummern, unter denen die beiden Hebammen am Mittwoch zwischen 16 und 18 Uhr, für Fragen unserer Leserinnen (und Leser) erreichbar sind, geben wir am Mittwoch bekannt.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert