Gefahrenstelle im März entschärft

Von: Udo Kals
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Bald kann auf der A44 wieder geradeaus gefahren werden: Während der Verkehr derzeit noch auf den verschwenkten Fahrbahnen an der Baustelle vorbeirollt (rechts, Bildhintergrund), laufen schon die Vorbereitungen, um die alte Trasse wiederherzustellen. Foto: Ralf Roeger

Würselen. Bald können die Autofahrer auf der A44 aufatmen: Nachdem es vor wenigen Tagen zum wiederholten Mal in der Baustelle zwischen der Anschlussstelle Würselen-Broichweiden und dem Autobahnkreuz Aachen mächtig gescheppert hat, gehören die Zeiten heftiger Unfälle und kilometerlanger Staus zumindest an dieser Stelle wohl bald der Vergangenheit an.

„Wir hoffen, dass die verschwenkte Verkehrsführung spätestens im März aufgehoben werden kann”, sagt Peter Krückels, der bei der Städteregion zuständige Projektleiter. Dann soll der Verkehr wieder geradeaus führen. Doch dafür müsse das Wetter mitspielen. „Schließlich sind wir durch die strengen Winter bereits zweimal in Verzug geraten.” Zunächst gingen die Verantwortlichen davon aus, dass die Verschwenkung nur bis November 2010 befahren werden müsse.

Die Baustellenumfahrung ist im November 2009 wegen des Baus der Kreisstraße 34 eingerichtet worden, die derzeit mit einem Volumen von rund zwölf Millionen Euro das größte städteregionale Straßenbauprojekt ist. Die Ortsumgehung, die die Autobahn unterquert, soll laut Krückels nun - mit einiger Verspätung - voraussichtlich ab Juni oder Juli 2011 das Würselener Gewerbegebiet Aachener Kreuz mit dem Flugplatz Merzbrück in der Nähe der Anschlussstelle Broichweiden verbinden.

Damit die notwendige Brücke, die rund zwei Millionen Euro kostet, möglichst schnell gebaut werden kann, wurde auf der Autobahn um diese Baustelle ein Bogen geschlagen. Das heißt: Die Fahrbahnen sind verschwenkt worden. Wo die alte Trasse der A44 verlief, wird derzeit die Brücke gebaut, unter der demnächst der Verkehr auf der K 34 fließen wird.

Inzwischen ist die rund zehn Meter breite und 36 Meter lange Brücke fast fertig, werden nur noch kleine Restarbeiten erledigt, sagt Krückels. Und während auf der Brücke bereits am Donnerstag eine erste Asphaltschicht aufgetragen wurde, laufen auch die Vorbereitungen auf Hochtouren, um die alte Trassenführung der A44 wiederherzustellen.

Ungewöhnliche Verkehrsführung auf der A 44 in den nächsten Monaten

Für die kommenden rund neun Monate gilt in einem Teil des Aachener Kreuzes eine durchaus „ungewöhnliche Verkehrsführung”, wie Helmut Helzle vom Landesbetrieb Straßen.NRW sagt. Wer auf der A44 aus Düsseldorf kommend in Richtung Belgien fahren will, muss sich schon früh einordnen. Der Grund: Wegen des weitaus höheren Verkehrsaufkommens in Richtung Niederlande (A4) und Europaplatz (A544) darf nun auf zwei Spuren rechts abgebogen werden. Wer geradeaus fahren und nicht über die durchgezogene Linie fahren will, sollte daher früh auf die linke Spur wechseln. Was aber nicht jeder macht und was zu gefährlichen Situationen führt.
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