Monschau - Gaymann-Schau sorgt für Besucherrekord im KuK

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Gaymann-Schau sorgt für Besucherrekord im KuK

Von: Udo Kals
Letzte Aktualisierung:
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Sorgte mit seinen Cartoons für einen noch nie gesehenen Besucheransturm im KuK in Monschau: Peter Gaymann. Foto: Harald Egerland

Monschau. Rund 9000 Besucher - das ist Rekord: Noch nie wollten seit der ersten Ausstellung Anfang 2004 mehr Menschen eine Schau im Kunst- und Kulturzentrum (KuK) an der Austraße in Monschau sehen.

Ausgelöst hat den Ansturm der Star-Cartoonist Peter Gaymann, zu dessen 60. Geburtstag ab Anfang Juli eine Retrospektive unter dem Titel „Herzklopfen - der große Gaymann” zu sehen war. Und die wegen des Andrangs eigens verlängert wurde.

Auch nach Abschluss der Ausstellung am vergangenen Sonntag ist KuK-Leiterin Dr. Nina Mika-Helfmeier begeistert. Vom Zuspruch, natürlich. Aber besonders auch von der Signierstunde Mitte September, als Gaymann „in Windeseile jedes zu signierende Buch und Plakat mit einem kleinen Kunstwerk versah”, erzählt Mika-Helfmeier und malt - zack, zack, zack - mit ihren Fingern imaginäre Zeichnungen auf die Tischplatte. „Das war einfach toll.”

Und nicht nur das: „Zwar werden die abgehängten und verpackten Zeichnungen aus der Ausstellung diese Woche beim Künstler ankommen. Doch die Bestellliste für signierte Bücher und Plakate ist noch immer nicht abgearbeitet.”

Mit der Gaymann-Ausstellung schloss am 3. Oktober auch die Online-Auktion von 230 Cartoons, die zu den bislang vier Internationalen Cartoon-Wettbewerben von Städteregion, KuK und Zeitungsverlag Aachen eingereicht wurden. „50 Exemplare kamen unter den Hammer, weitere 30 wurden reserviert - und das innerhalb weniger Tage”, zieht Mika-Helfmeier eine positive Bilanz, die sich auch in einer anderen Zahl ausdrücken lässt.

„Wir haben bislang 1500 Euro eingenommen, das ist ein toller Betrag, den wir jetzt weiterleiten werden.” Und zwar an Schulen, die sich zwar für das Landesförderprogramm „Kunst und Schule” beworben hatten, aber bisher nicht berücksichtigt werden konnten.

Und die KuK-Leiterin hat noch ein weiteres Bonbon parat: Die rund 150 verbliebenen Cartoons, die weiterhin auf der KuK-Internetseite zu sehen sein werden, können die Schulen nun eigenhändig versteigern. „An zehn Schulen, die sich melden, werden wir die Zeichnungen unter einer Voraussetzung abgeben: Die Erlöse der Auktionen müssen für kulturelle Projekte an den Schulen genutzt werden.”

Übrigens: Ab Ende November kann sich jeder Interessierte die Cartoons des diesjährigen Wettbewerbs „sie - she - elle/er - he - il”, die parallel zur Gaymann-Schau im KuK zu sehen waren und die „ebenfalls die Besucher begeisterten”, wie Mika-Helfmeier sagt, ins Regal stellen und je nach Lust und Laune anschauen.

Für zwölf Euro wird der Katalog mit 80 Arbeiten in einigen Wochen erhältlich sein - inklusive eines Vorwortes von Professor Bernd Mathieu, Chefredakteur dieser Zeitung und wie Peter Gaymann Mitglied der Wettbewerbsjury, der unter anderem schreibt: „Schauen Sie! Schmunzeln Sie! Und denken Sie: Na ja, irgendwie haben sie schon Recht, die Cartoonisten!”
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