Städteregion - Für jeden Besucher die passende Aktivität

Für jeden Besucher die passende Aktivität

Von: Svenja Pesch
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Strahlender Sonnenschein lockte Tausende zu den Attraktionen des Familientags der Städteregion: hier eine Jugendgruppe am Eschweiler Blausteinsee. Foto: Irmgard Röhseler

Städteregion. Egal was und egal wo – beim fünften Familientag der Städteregion kam jeder bei den vielen Angeboten voll auf seine Kosten. Bei strahlendem Sonnenschein zog es Jung und Alt raus ins Freie, um sich das bunte Programm in den jeweiligen Städten anzuschauen.

Insgesamt 25 Organisationen, Verbände und Vereine aus der Region nahmen am fünften Familientag der Städteregion am vergangenen Wochenende teil. Den Auftakt am Samstag machte im Burgpark Baesweiler-Setterich das bunte Bühnenprogramm, bei dem das Publikum mit auf eine Reise in ferne Länder genommen wurde, zu genießen.

Detlef Funken von der Städteregion spricht von einem „gigantischen Fest“, bei dem etliche Tausend Besucher das Treiben in den Städten genossen haben: „Bei so einer großen Veranstaltung in mehreren Städten ist es wahnsinnig schwer, über konkrete Besucherzahlen zu sprechen, da es ja ein Kommen und Gehen ist. Aber alleine in Simmerath waren an diesem Sonntag Tausende vor Ort und in den anderen Städten wird es nicht viel anders ausgesehen haben.“

Und das hat es auch tatsächlich nicht. Gute Laune, tolle Aktionen und jede Menge Spaß waren auch dieses Jahr wieder typisch für den Familientag der Städteregion.

In Herzogenrath wurde unter dem Motto „Natur und Bewegung auf dem Abenteuerspielplatz“ die eigene Umgebung erkundet. Mit einer Naturbiologin und der ganzen Familie ging es auf Exkursion zu dem Abenteuerspielplatz Broichbachtal. Ein paar Kilometer weiter in Simmerath stand vor allem der musische Zeitvertreib im Vordergrund. Der Band-Contest lud zum Mitsingen und Mittanzen unter warmen Sonnenstrahlen ein und die vielen Mitmachaktionen boten für jeden Geschmack die passende Aktivität an.

Für Unverständnis auf der einen, für lobende Äußerungen auf der anderen Seite sorgte die Aktion der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Direkt vor dem Simmerath Rathaus platziert, wurde ein vergleichbarer Typ des DLRG-Bootes präsentiert, mit dem Ende April auf dem Rursee zehn Menschen gekentert waren, darunter vier Kinder mit geistigen Behinderungen. Glücklicherweise konnten alle Beteiligten von einem zufällig vorbeikommenden Schiff gerettet werden. Dass sich die DLRG nach diesem Zwischenfall nun ausgerechnet mit einem Rettungsboot vorstellte, kommentiert Funken durchaus positiv: „Die Akteure wollten vor Ort Transparenz zeigen und sich den kritischen Fragen der Besucher stellen. Es ist mutig, genau jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen und sich nicht zu verstecken.“ Ferner betont Funken, dass die DLRG immer für die Sicherheit auf See verantwortlich war und weiterhin ist und keine Angst und Mühen scheue, das Vertrauen zurück zu gewinnen. Die Teilnahme an der Veranstaltung sei deshalb die absolut richtige Entscheidung gewesen.

Kritischen Besucherfragen mussten sich die Ponys in Stolberg indes bei weitem nicht stellen. Gemütlich trabten sie Runde für Runde mit wechselnden Passagieren auf dem Rücken über grüne Wiesen. Auch eine bunte Hüpfburg und der große Auftritt des neuen Stadtmaskottchens „Stolbärchen“ waren Programmpunkte, die die Besucher erwarteten. Rund um das Museum Zinkhütter Hof in Stolberg lockte vor allem die Aktion des Rollstuhlsportclubs Aachen viele Zuschauer und Teilnehmer an. Der Verein, der Sport für behinderte und nicht behinderte Rollstuhlfahrer anbietet, präsentierte bei diversen sportlichen Events sein buntes Vereinsprogramm.

Gelegentlich Wartezeit

In Aachen trafen Kultur, Sport und Spaß gleich an mehreren Orten aufeinander. Sei es im Couven- oder Zeitungsmuseum, bei Radio Ragazzi oder auf dem Abenteuerspielplatz am Kirschbäumchen: Bei einigen Aktionen musste man schon mal etwas Wartezeit in Kauf nehmen, was aber keinen der gut gelaunten Besucher störte. Wem die Wärme an diesem Wochenende im dichten Gedränge dann doch zu viel wurde, der konnte in Eschweiler-Dürwiß am Blausteinsee eine kleine Abkühlung finden. Der Eschweiler Segelklub lud zu einer Tour quer über den See und bei einer Fahrt in den Tagebau wandelte man auf den Spuren vergangener Zeiten.

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