Euregiobahn in der Erfolgsspur

Von: ks
Letzte Aktualisierung:
euregiobahn
„Die Urväter” der Euregiobahn im Gespräch mit unserem Redakteur Robert Esser (l.): NVR-/AVV-Geschäftsführer Hans Joachim Sistenich, Ex-Geschäftsführer der DB Regio, Rainer Graichen, EVS-Gesellschafter Ewald Schmitz und Ministerialdirigent a.D. Eckard Busch. Foto: Stüber

Alsdorf. Dass der Zug der Euregiobahn einige Minuten zu spät am Abend an der bisherigen Endstation Annapark in Alsdorf einläuft, stört keinen der mitfahrenden Festgäste, bestehend aus Honoratioren und wichtigen Weggefährten des ehrgeizigen Vorhabens, die Region per Schiene zu vernetzen.

Die Euregiobahn ist seit zehn Jahren in der Erfolgsspur unterwegs. Da darf man sich ja wohl zur eigenen Feier mal ein wenig verspäten. Geschenkt - zum Jubiläum! Nur eine per Computer fern- und eingesteuerte Stimme, die am Bahnsteig ständig fünf Minuten Verspätung ansagt, nervt.

Zehn Jahre Euregiobahn sind nur Zwischenstation. Es geht weiter Richtung Zukunft. Erstmals wird offiziell die rund 3,5 Kilometer lange Erweiterung der Strecke bis Blumenrath befahren. Anschließend wird im Energeticon am Rande des Annageländes gefeiert. In drei Talkrunden beleuchtet Moderator Robert Esser, Redakteur unserer Zeitung, die „Regionale Bedeutung” und „Infrastruktur & Betrieb”. Unter dem Stichwort „Die Urväter” plaudern mit ihm die Taufpaten Ministerialdirigent a.D. Eckhard Busch, der Gesellschafter der Euregio Verkehrsschienennetz Gmbh (EVS), Ewald Schmitz, sowie der ehemalige Geschäftsführer der DB Regio, Rainer Graichen, und der Geschäftsführer von NVR (Nahverkehr Rhenland) und AVV (Aachener Verkehrsverbund), Hans Joachim Sistenich, über alte Zeiten.

Ja, es war richtig, das Projekt anzugehen und durchzuziehen. Tausende Bahnkunden täglich sind Beweis dafür. Aber wer rastet, der rostet. So sind die nächsten Schritte bereits fest geplant, um die Menschen in der Region via Schiene noch mehr miteinander zu verknüpfen.

So soll bis zum nächsten Fahrplanwechsel Ende 2012 die Strecke bis Stolberg von Alsdorf aus fortgeführt sein. In ein bis zwei Jahren wird die Strecke zwischen Heinsberg und Lindern reaktiviert. Und dann gibt es noch das große Ziel, die Elektrifizierung des Schienennetzes abzuschließen. Das ist Ende 2016 terminiert.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert